Von: Lukas Unterkofler
Bozen/Rom – Der September startet mit überwiegend stabilem Wetter, doch am Mittwoch und Donnerstag sind in Teilen Italiens wieder einzelne, teils kräftige Gewitter möglich. Die Wetterlage bleibt dabei insgesamt eher ruhig: Es handelt sich um lokale und sporadische Gewitter, nicht um eine großflächige Unwetterlage.
Am Mittwoch, den 2. September, können sich vor allem über dem nördlichen Apennin und den Alpen Gewitterzellen bilden. Betroffen sein können unter anderem Trentino-Südtirol, der Nordosten der Lombardei und die Karnischen Alpen. Lokal können die Gewitter bis in die Täler und in die Poebene ausgreifen.
Auch im äußersten Süden der Emilia-Romagna und im Norden der Toskana sind einzelne Gewitter möglich. Weitere isolierte Schauer werden entlang des zentralen Apennins erwartet.
Auch kräftige Gewitter möglich
Obwohl die Gewitter nur punktuell auftreten dürften, können sie lokal heftig ausfallen und mit Hagel, Starkregen und Sturmböen einhergehen. Wie schwierig solche Entwicklungen vorherzusagen sind, zeigte sich bereits am Montag, 31. August, als ein heftiges Gewitter den Raum Brixen traf.
Dabei gingen innerhalb weniger Minuten bis zu 30 bis 40 Millimeter Regen nieder. In der Umgebung wurden Hagelkörner mit einem Durchmesser von fünf bis sechs Zentimetern beobachtet. Straßen und Wiesen waren anschließend von einer dichten Hagelschicht bedeckt.
Für Mittwoch weist zudem das französische Wettermodell von Météo-France auf eine mögliche Gewitterentwicklung am Nachmittag im Raum Mailand hin. Diese Prognose ist allerdings noch nicht abgesichert. Andere Modelle rechnen mit einem größeren möglichen Gewittergebiet, weshalb die weitere Entwicklung kurzfristig beobachtet werden muss.
Donnerstag: Schwerpunkt im Süden
Am Donnerstag, den 3. September, verlagert sich das Gewitterrisiko zunehmend in Richtung Süditalien. Besonders entlang des südlichen Apennins können sich kräftige Gewitter entwickeln. Aufgrund der hohen Temperaturen und der sehr hohen Luftfeuchtigkeit an den Küsten und in den küstennahen Gebieten sind dort die Voraussetzungen für Starkregen, Hagel und lokale Unwetter gegeben.
Besonders im Blick steht dabei die Sila in Kalabrien. Dort können sich größere Gewitterzellen organisieren und örtlich große Regenmengen und Hagel bringen.
Insgesamt bleibt die Wetterentwicklung jedoch schwer exakt vorherzusagen. Eine schwache Zufuhr feuchter Luft aus Norden sorgt zunächst im Norden und anschließend im Süden für zusätzliche Instabilität. Großflächige Unwetter sind derzeit nicht zu erwarten, einzelne kräftige Gewitter können aber durchaus für Überraschungen sorgen, berichtet Meteo Giornale.it.




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