Von: Lukas Unterkofler
Schweiz/Italien – Mit Schmuck und Luxusuhren im Wert von fast zwei Millionen Euro im Gepäck wollte eine Frau aus der Schweiz nach Italien einreisen. An der Grenze flog der nicht deklarierte Besitz jedoch auf und das wurde für die Reisende richtig teuer.
Bei einer Kontrolle am Zoll von Iselle di Trasquera im Piemont entdeckten Beamte der Finanzpolizei eine Tasche mit wertvollen Schmuckstücken und Luxusuhren. Die Wertgegenstände waren bei der Einreise nicht angegeben worden und lagen versteckt in einem Fahrzeug.
Die beschlagnahmten Gegenstände wurden anschließend im Labor der italienischen Zollbehörde in Turin untersucht. Das Ergebnis: Der Wert der Gegenstände wurde auf rund zwei Millionen Euro festgelegt. Die hinterzogenen Zölle und Mehrwertsteuer beliefen sich damit auf rund 500.000 Euro.
Doch die Angelegenheit war für die Besitzerin noch nicht erledigt. Gegen sie wurde ein Verfahren wegen Schmuggels eingeleitet. Um den Verstoß zu begleichen und ihre Wertgegenstände zurückzubekommen wurde es für die Beschuldigte allerdings teuer.
Für die Reisende schien das aber kein Problem zu sein, konnte sie doch sämtliche fälligen Abgaben, Zinsen und Strafen in Höhe von 600.000 Euro auf einen Schlag begleichen.




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