Von: importer
Gegen mehrere Flüge quer durch Europa sind am Donnerstagvormittag Bombendrohungen ausgesprochen worden. Betroffen war auch der Wiener Airport in Schwechat, wo per E-Mail eine abstrakte Drohung gegen vier Flüge von und nach Wien eingegangen war, wie Polizeisprecher Stefan Loidl auf APA-Anfrage mitteilte. Ein Airbus A321 der Wizz Air, der von Mailand-Malpensa nach Warschau unterwegs war, musste nach einer weiteren Drohung in Wien zwischenlanden.
Im Fall der zwischengelandeten Wizz-Air-Maschine war in Polen ein Mail mit einer Drohung eingegangen, teilte Loidl mit. Nach der Landung am Flughafen Wien wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden, die Maschine verließ den Airport noch in den Vormittagsstunden wieder.
Das E-Mail mit abstrakter Drohung gegen vier Flüge hatte der Wiener Airport laut Loidl am Donnerstag um 8.50 Uhr erhalten. Standardisierte Sicherheitsprotokolle wurden abgearbeitet, wurde betont. Nähere Details wurden hier nicht genannt. Laut der finnischen Fluggesellschaft Finnair gab es auch eine Bombendrohung gegen einen ihrer Flüge von Helsinki nach Wien. Der Flug wurde von der Linie Jettime durchgeführt und landete planmäßig in Wien. Generell sei der laufende Flugbetrieb nicht beeinträchtigt, hieß es vom Flughafen Wien auf Anfrage.
Diverse weitere Flughäfen betroffen
Ebenfalls gab es einen Bombenalarm auf einer Maschine der finnischen Fluggesellschaft Finnair, die von Helsinki nach Rom unterwegs war. Sie wurde von der italienischen Luftwaffe sicher an ihren Bestimmungsort eskortiert und landete auf dem Flughafen Rom-Fiumicino.
Aus Bulgarien wurde berichtet, dass drei Maschinen wegen Bombendrohungen außerplanmäßig landen mussten. Zwei der Maschinen kamen aus Kopenhagen beziehungsweise Madrid und gingen in der Hauptstadt Sofia nieder. Die dritte kam aus London und landete in Plovdiv.
Auf dem französischen Militärflughafen Evreux, rund 100 Kilometer nordwestlich von Paris, landete ein Linienflug zwischen Dublin und Rom, wie das Amt des französischen Ministerpräsidenten mitteilte. Laut dem Büro des französischen Verteidigungsministers Sébastien Lecornu handelte es sich um einen Airbus A320 der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus. Die 151 Passagiere und sechs Crewmitglieder wurden in Sicherheit gebracht.




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