Von: APA/dpa
In Rom und im Vatikan beginnen an diesem Donnerstag die Osterfeierlichkeiten. Nach dem Tod von Papst Franziskus am Ostermontag vergangenen Jahres wird erstmals Leo XIV. die Feiern leiten. In der Lateranbasilika, der Kathedrale des Bistums Rom, wird der Pontifex am Gründonnerstag als Zeichen der Demut zwölf Priestern die Füße waschen. Sein Vorgänger war dazu zu Häftlingen in ein römisches Gefängnis gegangen.
Im Unterschied zu Franziskus nimmt Papst Leo verschiedene Traditionen der katholischen Kirche wieder auf. Der erste US-Amerikaner als Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken wird am Freitag auf einem Kreuzweg in der Nähe des Kolosseums auch ein großes Kreuz persönlich tragen. Am Sonntag wird er vor Zehntausenden zum ersten Mal an Ostern den traditionellen Segen Urbi et Orbi (Der Stadt und dem Erdkreis) spenden. Franziskus war im April vergangenen Jahres mit 88 Jahren gestorben.
Am Gründonnerstag feierte Jesus Christus der Überlieferung nach mit seinen zwölf Aposteln das letzte Abendmahl. Als Zeichen der Nächstenliebe und des Dienens wusch er seinen Jüngern die Füße. Am Karfreitag wurde er zum Tode verurteilt und gekreuzigt. Der Kreuzweg zeichnet die letzten Stationen seines Leidenswegs nach. Zu Ostern feiern dann die Christen seine Auferstehung.




Aktuell sind 1 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen