Von: fra
Trient – Im Trentino sind in den vergangenen Tagen zwei positive Nachweise auf Fentanyl registriert worden. Die Ergebnisse stammen aus Screening-Untersuchungen des toxikologischen Labors der Gesundheitsbehörde Asuit. In der Folge haben sowohl die Sondereinheit Nas in Trient als auch das Gesundheitsministerium Informationen zur Situation angefordert. Aus Sicht der Behörden handelt es sich dabei nicht um eine Notlage, sondern um einen Fall verstärkter Aufmerksamkeit im Rahmen bestehender Kontrollstrukturen.
Nachweise im Rahmen laufender Betreuung
Nach Angaben der Leiterin der zuständigen Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen wurden die beiden Fälle bei Personen festgestellt, die bereits an die lokalen Dienste angebunden sind. Der Konsum sei im Zusammenhang mit einem allgemeinen Mehrfachgebrauch von Substanzen zu sehen und über Urinanalysen erkannt worden. Dabei handle es sich um den nicht verschriebenen Gebrauch des synthetischen Opioids Fentanyl. Ein Zusammenhang mit anderen Drogenkonsumformen sei in diesen Fällen nicht festgestellt worden.
Nach der Identifizierung seien die Betroffenen im Rahmen der üblichen Verfahren informiert und über Risiken des Substanzkonsums aufgeklärt worden. Diese Form der Aufklärung sei Teil der laufenden Präventions- und Interventionsarbeit.
Monitoring und nationale Strategie
Die Überwachung von Fentanyl-Nachweisen im Trentino läuft seit mehreren Jahren und ist Teil eines nationalen Plans. Ziel dieses Programms ist es, Fälle frühzeitig zu erkennen, die Bevölkerung zu informieren und koordinierte Maßnahmen zwischen verschiedenen Institutionen zu ermöglichen.
Seit 2018 werden entsprechende Daten erhoben, 2023 wurden fünf positive Fälle registriert. Danach seien zunächst keine weiteren kritischen Nachweise gemeldet worden, bis nun erneut zwei Fälle festgestellt wurden. Gleichzeitig werden weiterhin zahlreiche toxikologische Untersuchungen durchgeführt. Im Rahmen der seit 2024 bestehenden nationalen Strategie wurden die Kontrollen zusätzlich verstärkt. Dazu gehören regelmäßige Urinanalysen bei Personen, die an den entsprechenden Diensten angebunden sind, um mögliche Nachweise schneller zu erkennen und entsprechend reagieren zu können.
Die Behörden betonen, dass die verstärkte Überwachung Teil eines eng vernetzten Systems ist, das unter der Koordination des nationalen Gesundheitsinstituts arbeitet.




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