Durnwalder und Erhard wollen in Berufung gehen

Wildtier-Urteil: Jagdverband will Spendenkonto einrichten

Dienstag, 19. Juni 2018 | 10:00 Uhr
Update

Bozen/Rom – Die Nachricht schlug in Bozen wie eine Bombe ein. Laut Medienberichten wurden der ehemalige Landeshauptmann und Heinrich Erhard, ehemaliger Direktor des Amts für Jagd und Fischerei, wegen der Abschusserlaubnis für mehrere Wildtierarten zu einer Zahlung von mehr als einer Million Euro verurteilt.

Die Zentralsektion des Rechnungshofes gab einem Rekurs der Staatsanwaltschaft am Bozner Rechnungshof, welche gegen ein Urteil, in dem Durnwalder und Erhard nur zu einer geringfügigen Zahlung verurteilt worden waren, Rekurs eingelegt hatte, Recht. Die römischen Richter kamen zur Ansicht, dass dem Land Südtirol ein enormer Schaden entstanden war und verurteilten Durnwalder und Erhard zu einer Zahlung von jeweils 568.125 Euro.

Durnwalder und Erhard wurden verurteilt, weil sie in ihrer Amtszeit Dutzende von Dekreten ausgestellt hatten, die es den Südtiroler Jägern erlaubt hatten, Tausende von Wildtieren, die laut europäischen und italienischen Gesetzen geschützt sind, abzuschießen. Diese Dekrete waren von der Tierschutzvereinigung LAV regelmäßig vor dem Verwaltungsgerichtshof angefochten worden, wo die Dekrete aufgrund mangelhafter Begründung suspendiert worden waren.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass aufgrund diesem mehrmals wiederholten illegitimen Verhaltens dem Land Südtirol ein finanzieller Schaden entstanden war, den die Richter auf mehr als eine Million Euro bezifferten. Daher wurden Durnwalder und Erhard am Montag in Rom zu einer Zahlung von jeweils 568.125 Euro verurteilt.

Südtirol News/lu

Dieses Urteil stellt ein Grundsatzurteil an und ist in Italien ein Novum. Das erste Mal erkannte ein Gericht an, dass einer öffentlichen Verwaltung durch das wiederholte Verabschieden von Dekreten, welche trotz der Aufhebungen der Verwaltungsjustiz den Abschuss von geschützten Wildtierarten wie Murmeltieren und Steinböcken erlaubt hatte, ein finanzieller Schaden entstanden war.

Tierschützer sprechen von “historischem Urteil”

Tierschützer sind über die Entwicklungen erfreut und sprechen von einem historischen Urteil. Sie sind überzeugt, dass dieses Urteil eine Warnung ist an die derzeitigen Verwalter von Bozen und Trient, damit keine Gesetze erlassen werden, die den Abschuss von Wölfen und Bären in Südtirol zulassen. Auch die Liga gegen Tierversuche ist erfreut über dieses Urteil. Die Tierschützer sagen, es sei zugleich eine Warnung an alle Verwalter in Bozen und Trient, was ein mögliches Abschussdekret für Wolf und Bär betrifft.

Durnwalder und Erhard werden Berufung gegen das Urteil einlegen

Der Alt-LH und der ehemalige Direktor im Amt für Jagd und Fischerei, Erhard, werden gegen das Urteil in Berufung gehen. Sie sind enttäuscht. Für sie ist das Urteil des Rechnungshofes überraschend gekommen. „Anscheinend haben mich einige Leute beim Rechnungshof besonders fest ins Herz geschlossen“, lautet Durnwalders erste Reaktion auf das Urteil. Er erwarte sich nun, dass auch das Land tätig wird und vor den Verfassungsgerichtshof zieht. „Denn wenn schon, dann müsste dieses Geld ans Land und nicht an den Staat gehen, denn schließlich ist ja das Land für das Wild zuständig“, so Durnwalder.

Ähnlich auf das Urteil reagiert auch Heinrich Erhard. „Für mich ist dieses Urteil der beste Beweis dafür, dass die Landesgesetze das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben stehen“, sagt er enttäuscht.

Die Verteidigung will nun zum einen Kassationsbeschwerde einlegen, um die Rechtszuständigkeit abklären zu lassen, erklärt Durnwalder-Anwalt Gerhard Brandstätter. Aber auch vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte werde man ziehen. „Schließlich waren diese Abschuss-Dekrete ja nicht Akte der Willkür, sondern von Expertisen klar untermauert und teilweise die Umsetzung von EU-Richtlinien“, so Brandstätter. Für ihn ist dieses Urteil „autonomiepolitisch bedenklich und rechtlich nicht nachvollziehbar“.

Bauernbund: “Total überzogenes Urteil”

Weil sie zwischen 2010 und 2014 Murmeltier, Dachs und Co. per Dekret zum Abschuss freigegeben hatten, müssen Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder und Ex-Amtsdirektor Heinrich Erhard zusammen 1,14 Mio. Euro Schadensersatz zahlen. Für den Südtiroler Bauernbund ist das Urteil total überzogen, unverständlich und absolut weltfremd. Mit den Abschussdekreten sei nicht ein Schaden entstanden, sondern Schäden verhindert worden. Der SBB spricht Durnwalder und Erhard seine volle Solidarität aus.

Zu je 568.125 Euro Schadensersatz wurden Luis Durnwalder und Heinrich Erhard von der Zentralsektion des Rechnungshofes in Rom verurteilt, weil sie Abschussdekrete ausgestellt hatten und dem Staat durch den Abschuss von verschiedenen Tierarten ein Schaden entstanden sei, so das merkwürdige Urteil des Rechnungshofes. „Durch den Abschuss ist kein Schaden entstanden, sondern es wurden Schäden verhindert. Immer wieder gibt es in der Berg- und Almwirtschaft Probleme, besonders mit den Murmeltieren. Wenn sie sich unkontrolliert vermehren und ausbreiten, ist an eine Bewirtschaftung der Bergwiesen nicht mehr zu denken“, erklärt Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler. Zudem seien Murmeltiere eine Gefahr für die gealpten Tiere. „Murmeltiere graben Löcher und Gänge. Wenn Kühe und Kälber drauftreten, können sie einbrechen und sich ernsthaft an den Beinen verletzen. Gleiches gilt auch für die Bewirtschafter. Hinzu kommt noch, dass Murmeltiere gerne Almhütten untergraben und so die Statik gefährden. Durch den Abschuss von verhältnismäßig wenigen Tieren wurden Schäden in der Berglandwirtschaft verhindert“, stellt Tiefenthaler klar.
Das Urteil des Rechnungshofes zeige, dass man in Rom die Südtiroler Realität nicht kenne. Zudem bestätige das Urteil ein allgemeines Problem. „In Italien werden Tiere entweder überhaupt nicht geschützt oder der Schutz ist so hoch, dass Entnahmen kaum möglich sind, auch wenn die Population überhandnimmt. Ein Mittelmaß scheint es nicht zu geben. Das sieht man aktuell auch bei der Wolfsdiskussion“, so Tiefenthaler. Und noch etwas zeige das Urteil: „Anstatt die Population bzw. die Art als Ganzes zu sehen, wird jedes Einzeltier für unantastbar erklärt. Das hat nichts mehr mit Artenschutz zu tun, sondern ist tiefste Ideologie“, sagt SBB-Direktor Siegfried Rinner. Zu hinterfragen sei auch die Rolle der Tierschützer und ob sie den Tierschutz manchmal nicht falsch verstehen.

Der SBB ist überzeugt, dass das Urteil in der nächsten Instanz vom Tisch gefegt wird und sowohl Alt-LH Durnwalder als auch Ex-Amtsdirektor Erhard freigesprochen werden.

Jagdverband völlig überrascht: Spendenkonto denkbar

Völlig überrascht vom Urteil des römischen Rechnungshofes möchte der Südtiroler Jagdverband dem früheren Landeshauptmann Luis Durnwalder und dem ehemaligen Amtsdirektor Heinrich Erhard seine Solidarität bekunden. “Wir sind sicher, dass in weiteren Instanzen das Urteil nicht halten kann und wird.”

“Der Abschuss von Murmeltieren und anderen Arten, die Schäden verursachen, hat den Beständen keinen Schaden zugefügt. Die Murmeltiere sind in Südtirol so zahlreich wie in keiner anderen italienischen Provinz. Das hängt mit der Almwirtschaft zusammen, denn die Murmeltiere lieben das alpine Grasland, das es in unserem Land – vom Menschen geschaffen und gepflegt – gibt wie in kaum einer anderen Alpenregion. Die Entnahmen wurden auf der Grundlage der geltenden Bestimmungen genehmigt, wobei auch direkt Bezug auf die einschlägigen EU-Richtlinien genommen wurde. Die EU sieht ausdrücklich die Möglichkeit des Abschusses in Problemfällen vor. Geschützt werden von den EU-Bestimmungen nämlich nicht einzelne Exemplare, die Schaden anrichten, sondern die Populationen als solche. Dass an den Wildtierpopulationen selbst kein Schaden entstanden ist, belegen die Zahlen: Trotz der durchgeführten Entnahmen ist die Anzahl an Murmeltieren, Steinböcken und Kormoranen weiterhin angewachsen”, so der Jagdverband.

“Mit den verfügten Murmeltierabschüssen, die nur in tiefer gelegenen Bergzonen, also im Almbereich, möglich gemacht worden waren, sollte Konflikten mit der Berglandwirtschaft vorgebeugt werden. Denn die Nager hatten sich sukzessive in tiefere Lagen ausgebreitet und waren auch schon an Gehöften zu sehen gewesen. Die Zählungen der Murmeltiere wurden und werden gewissenhaft und genau durchgeführt und bestätigen eine immer noch im Gang befindliche Zunahme der Art. Die Murmeltiere, die schon zu Zeiten der Antike von den Römern als „Bergmäuse“ bezeichnet wurden, als „Murmontis“, wofür der Dialektname „Murment“ heute noch zeugt, verfügen, wie alle Nagetiere, über ein großes Vermehrungspotential. Mit den lokal beschränkten Abschüssen sollte vor allem der Ausbreitungstendenz in bewirtschaftete Almen Einhalt geboten werden. Südtirol hat zudem mit Einfang- und Aussetzungsaktionen in andere Gebiete und Provinzen dazu beigetragen, dass Murmeltiere neue Kolonien in geeigneten Gebieten gründen konnten. Der Umgang mit dem Alpenmurmeltier in unserem Land ist alles andere als Schaden stiftend gewesen. Dies wird sich in weiterer Folge sicher bestätigen. Sollte das Urteil aber vollstreckbar werden, so erwägt Landesjägermeister Berthold Marx die Einrichtung eines Spendenkontos”, heißt es abschließend.

SVP: Völliges Unverständnis für Verurteilung von Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder

Der Obmann der Südtiroler Volkspartei Philipp Achammer reagiert mit Unverständnis auf die Verurteilung von Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder und Amtsdirektor a.D. Heinrich Erhard zu je fast 600.000 Euro für Abschussverfügung von Murmeltieren.

„Das Urteil der Zentralsektion des Rechnungshofes in Rom ist nicht nachvollziehbar,“ so Obmann Achammer, „da die Dekrete im Wesentlichen eine Umsetzung von EU-Richtlinien darstellten“. Würden Urteile wie diese Schule machen, wäre dies eine weitere gravierende Einschränkung des politischen Handlungsspielraums und ein Schritt zur Lähmung der Verwaltung, so der Obmann. Die Südtiroler Volkspartei zeige sich deshalb solidarisch mit Luis Durnwalder und Heinrich Erhard.

Auch Landeshauptmann Arno Kompatscher nahm heute zum Urteil Stellung. „Diese Verurteilung macht deutlich, dass Südtirol dringend die primäre Zuständigkeit für den Bereich Natur- und Umweltschutz braucht“. Laut Kompatscher sei dies in Anbetracht der Höhe der Strafe auch als Angriff auf unsere Autonomie zu werten.

 

Von: ka

Bezirk: Bozen

Kommentare

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111 Kommentare auf "Wildtier-Urteil: Jagdverband will Spendenkonto einrichten"


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jack
jack
Superredner
1 Monat 2 Tage

lächerlich wegn an murmeltier.
schod das do Durni nimma isch nuar gebats kan wolf mehr😁

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@jack   Ja, ja, nur noch Hohe Geldstrafen würde es geben, mit diesen Knalltüten.

fritzol
fritzol
Superredner
1 Monat 2 Tage

jack@
selten so an blödsinn gelesn

franzl.
franzl.
Tratscher
1 Monat 2 Tage

wenn do wölf do länger warn tatn se di murmenten fressn!

Audi
Audi
Superredner
1 Monat 2 Tage

Sicho isch de Strofe ibotriebn , obo aso hota wenigstns die Möglichkeit in Pensionsvorschuss zrugzizohln , des wos koan Politiker zuisteaht… deswegn find is guit)))

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@Gagarella der Staat kann die Wuchersteuern nicht mehr erhöhen ohne eine Rebellion herauf zu beschwören. Also versucht man mit aller Gewalt irgend ein an den Haaren herbeigezogenes Fehlverhalten zu erfinden um dann mit Wucherstrafen den Staatshaushalt aufzubessern.

ando
ando
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Diese herrschaften zur kasse bitten! Im glaube, sie könnten alles machen! Auch im nachhinein! Recht so!!

WM
WM
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

I sig des net als angriff auf die autonomie wenn der ehemalige landesfürst für seine fehler zahlen muss😜😜die tiere gehören nich ihm sondern allen !!!

mandela
mandela
Superredner
1 Monat 2 Tage

ja dann.. wenn sie schon allen gehören.. blöder Kommentar..

Pepi
Pepi
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

@WM
“. . .die tiere gehören nich ihm sondern allen !!!”
Ja, dann pack deine Murmeltiere zamm und verstauh sie in deiner Wohnung!

xXx
xXx
Tratscher
1 Monat 2 Tage

@Pepi warum? gehört die Natur dir? Bleib fu in deinem Wohnzimmer, dann brauchst dich an keinem Tier stören.

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Hoffentlich müssen Sie das zahlen.Es sollte schon weh tun.

Miniwahr
Miniwahr
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

ach der alte durni… vergöttert, verdammt, verhasst…?! ich glaube diese ganzen prozessereien verdient er sich net wirklich…

enkedu
enkedu
Kinig
1 Monat 2 Tage

schönes Land, böse Leut…

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

kratzt mich nicht, weil sowieso nach Prozessen nur heiße Luft übrigbleibt

m69
m69
Superredner
1 Monat 2 Tage

speziell bei grossen Tieren, so ist es meistens….aber dem alt LH. Durnwalder fast 2 Jahre Pension abknoepfen ist auch sehr viel!

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

sein dei Murmeler aus Gold??

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

nein.Viel mehr.Es Sind Lebewesen.

buggler
buggler
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

herr kompatscher, angriff auf unsere autonomie??? ein urteil so zu komentieren ist machtgeil. und zum thema jagd ist vieles im argen.wie kann der interessensverband der jäger zugleich die jagaufsicht sprich kontrolle ausüben , da könnte der handwerkerverband ja auch die steuerkontrollen bei seinen mitgliedern machen, das ist gesetzeswiedrig

Loam
Loam
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

So funktioniert das System Südtirol und da ist die Autonomie praktisch.

efeu
efeu
Tratscher
1 Monat 2 Tage

zum Schluß werden unsere Politiker alle freigesprochen Zuerst werden sie verurteilt, dann frei gesprochen
da stimmt was net

WM
WM
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Nein des war die kassation in rom da ist nix mehr mit freisprechen sondern nur zahlen 😱😱in durni werds aber net wea tian …. eher der svp wird ihr wieder amol a poor stimmen kosten weil die leute verstehen das schuler und colli mitn wolfsgeheul net weit kommen werden

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

@WM i woas nit wie oft und ob überhaub er no rekurs einreichn konn, denn sem werd holt wieder auf zeit gspiel bis zur verjährung!
schuler und vor ollem colli hobn jetz natürlich a wahrnung erholtn, vieleicht sein se jetz a bisl vorsichtiger ba der panikwahlkampanie gegn wolf und co!

erika.o
erika.o
Superredner
1 Monat 2 Tage

wie sich das wohl anfühlt wenn man einen Vorschuss zahlen muss…
ich seh dies als gerechtfertigte Rückzahlung auf eine andere Art !

Igor
Igor
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Der Colli kann beruhigt sein “Wolfsabschussdekret” für seine Gemeinde unterzeichnen und ausstellen😉

m69
m69
Superredner
1 Monat 2 Tage

:-)))))))

Dublin
Dublin
Kinig
1 Monat 2 Tage

…kann ja recht teuer werden… 😅

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

😃😄😅😆 im rathaus de obschußgenehmigungen unterschreibn und vorn rathaus a sommlbüchse aufstelln wo de bauern de spenden für gerichzsspesn und strofe einwerfn kennen … nor stellt sich außer wieviel ihnen der wahlkrampf …. äh …wolfskamf wirklich wert isch …

Igor
Igor
Tratscher
1 Monat 2 Tage

@Staenkerer
👍😂😂😂

Fungizid
Fungizid
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Hahahaha…hoffentlich wird das urteil auch vollstreckt! Im namen der unschuldigen tiere die zur belustigung sterben mussten… KARMA IS A BITCH🤟

Norbi
Norbi
Superredner
1 Monat 2 Tage

Tausende von Wildtieren, die laut europäischen und italienischen Gesetzen geschützt sind, abzuschießen.
Wau wusste gar nicht dass hier in Südtirol so viel Wildtiere leben.

m69
m69
Superredner
1 Monat 2 Tage

Des isch so wia mit die Fischer, jeder sieht den groesseren Fisch beim Nachbarn, da moechte man doch auch fischen…. 😉

Paul
Paul
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

und das Land bzw der dumme Steuerzahler wird warscheinlich für die Strafenaufkommen. Schluss mit der willkürlichen Narrenfreiheit. unserer Landesfürsten.Das nächste mal Gefängniss !

traurig
traurig
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

@Paul. Und wer kimmp fir die ormen Schof auf de von die Wöff grissn werdn???????? Ament a dr Steuerzohler?????😡. Du suprschlauer……..

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

wenn der je an cent strofe zohlt hoaß i ob sem joggl!!

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

eppr olls Jägerlatein😊

WM
WM
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Hoi joggl

Boerni
Boerni
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

nein du wirst niemals Joggl heissen 😁😁😁

WM
WM
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@Kurt

walter1
walter1
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

a soa gehessikeit isch lei zi schamen

Surfer
Surfer
Superredner
1 Monat 2 Tage

Leider typisch für insre Landsleute….

Surfer
Surfer
Superredner
1 Monat 2 Tage

Wenn der Luis no do war gabs koan Problem mit dem Wolf mehr…..

sonoio
sonoio
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

glabsch du.. vielleicht ischs a zeichen.. soll die politiker dorvon obholtn komische eigennützige gsetzer ausserzubringen! 

Waltraud
Waltraud
Superredner
1 Monat 2 Tage

Ich verstehe, dass die Leute Angst vor Wolf und Bär haben. Aber warum alles wild lebende abknallen wollen? Was gibt es gegen Murmeltiere und Steinböcke…etc. zu sagen? Die Natur…und dazu gehören Wildtiere eben mal, kann ohne den Menschen existieren. Aber der Mensch nicht ohne Natur.

ohaoioioi
ohaoioioi
Neuling
1 Monat 2 Tage

Was wenn ich jeden Tag auf deinen Bürotisch Erde und Steinewerfe? Wird Du mich dann auch “Jagen” oder dir das gefallen lassen? Immerhin bin ich ja auch ein Geschöpf der Natur

sonoio
sonoio
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

@ohaoioioi selten so a tumme ontwort glesn 🙈

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

werd nix dauern das ba ins jedes nicht-€-nutztier um sein lebn fürchtn muß, denn de gonzn sauviecher gefährden de bauerngeldmaschinen oder nemmen nehmen lei den plotz weg wo man no ondre hinstelln kanntn!
monokulturn de viel provit obwerfn und a poor der vielfälltigen tieregattungen de man zu geldmaschinen degradiert konn, des isch der wunsch der lobbiisten, gegnen willn oller onderen, ober unterstützt von politiker de sich “volks”vertreter nennen!

andr
andr
Superredner
1 Monat 2 Tage

Eine murmeltierbande hat eine heuscheune derart untergraben das die Tunnels eingebrochen sind und die scheune[schupfe] schief stand man mußte sie wieder neu aufstellen ich meine verstehst du mich natürlich kann man argumentieren das der Mensch keine aufstellen muss… Usw…

altmeraner
altmeraner
Neuling
1 Monat 2 Tage
@Staenkerer, selten so einen Blödsinn gelesen. Logischerweise erwischt es die Bauern die den Schaden haben, weil sich ja  die den Lebensraum mit den Tieren teilen müssen. Man stelle sich vor die Tiere wären im Dorf oder in der Stadt, da wären sie lange schon weg. Denn dort stört man sich bereits an einer Bar die etwas länger Musik hat, oder wenn ein mal der Parkplatz zu geparkt ist, oder an dem einen Flüchtling der vor dem Geschäft bettelt. Fragt mal in den Gemeindeämter nach, welche Leute es sind die zu jammern und schimpfen kommen, mit Sicherheit nicht unsere Bergbauern. Aber es… Weiterlesen »
Tabernakel
1 Monat 1 Tag

Ja – aber…

andr
andr
Superredner
1 Monat 2 Tage

Ein graußiges Spiel zum kotzen ist das! mich graußt diese Art wie man Leute fertig machen will der Vorwurf steht zu keinem Verhältnis zu Straftaten die zur Zeit in südtirol passieren das hat nichts mehr mit Recht und Ordnung zu tun

sonoio
sonoio
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

ja sicher, sie wollen ihn nur fertig machen.. eindeutig. 

Septimus
Septimus
Superredner
1 Monat 2 Tage

…dass dem Land Südtirol ein enormer Schaden entstanden war…🤔🤔🤔…und bei die nuidn “wilden Tieren”..wer immer die auch sein mögen…ihr dürft raten…entsteat a Schodn…zumidest dem Steuerzahler…

Ewa
Ewa
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Bin gespannt ob der berühmte Bürgermeister Colli jetzt auch noch, nach diesem Urteil, lauthals nach den Waffen schreit, um dem Wolf auf der Seiser Alm auszurotten…😂

jack
jack
Superredner
1 Monat 2 Tage

600 tausend fir a murmeltier
nuar warns 🤔 foscht 6 mill. fir an wolf. 🙂

Horizont
Horizont
Tratscher
1 Monat 2 Tage

vielleicht war es nicht richtig soviel Wildtiere abzuschießen aber trotzdem finde ich diese Geldsumme übertrieben .

Ewa
Ewa
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Wird wohl doch nichts werden mit den Wolfabschüssen…🤔

Paul
Paul
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

isch a richtig , dass a Beamten ned Narrenfreiheit geniesen

Sued-tiroler
Sued-tiroler
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Südtirol ist ein enormer Schaden endstanden durch die hohe Anzahl an Murmeltiere. Hangrutsche sind Auswirkungen durch viel zu hohe Anzahl dieser Tiere.😕😕
Ich bin dafür diese Tiere auf einige Tausend zu reduzieren ,also Jäger abschießen ist die Lösung des Problems.

hage
hage
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Weiter unten in Italien brauch man gor kuane selche Sondergsetze: sebn werd einfoch drauflosgewikder (Vögl, Wildschweine, ….)
Wer et longe frog und sich et blickn lot, der hot a kua Onzeige hong.

Paul
Paul
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

soviel zum Abschuss von Wolf …Herr Schhuler

Alby
Alby
Neuling
1 Monat 2 Tage

Ob Durnwalder oder Beamter,  die Strafe steht in keinem Verhältnis zum Vergehen…bei so manchen hier mit mit seinem Komentar lese ich nur Hass und Verachtung…. Auch nicht Jäger und nicht Almbesitzer können, wenn sie mit offenen Augen oberhalb der Baumgrenze unterwegs sind Murmeltiere und deren Bauten in großer Menge beobachten…. wem bitte soll den da so ein riesen Schaden entstandebn sein, dem Saat???
Wer wir sich in Zukunft noch für die Politik zur Verfügungstellen???

der echte Aaron
der echte Aaron
Superredner
1 Monat 2 Tage

@Alby
Die Geldstrafe ist ungefähr der Gegenwährt von 5000€ für ein Arbeiter, gemessen am Gehalt+ Privilegien. Nur beim Arbeiter heißt zahlen, da hat niemand von den Kasten mitleid. Solche ,,hohe Strafen” merken sich auch die ,,hohen Herren”

Firewall
Firewall
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

da reißt ein Hund ein Reh, wird er Erschossen , da erWildern Jäger 1000ende von Wildtiere bekommen die eine Geldstrafe, ein bisschen ungerecht…

So ist das
So ist das
Superredner
1 Monat 2 Tage

Primäre Zuständigkeit für den Bereich Natur- und Umweltschutz? Im Zusammenhang mit dieser Verurteilung wohl die falsche Forderung 🤔

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

de forderung passt schun, mir betreibn jo raubbau damit, paradox isch lei das des genau a staat fordert der darin a nix besser isch!

sixxi
sixxi
Tratscher
1 Monat 2 Tage

GeH lossts decht in Luis mol a Ruah und geahts in de af die Kandelen de inser Lond hin mochen!

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Typisch Europa:
entweder die Sache war legitim oder eben nicht.Wenn bestimmte Tierarten sowohl durch ein europäisches als auch staatliches Gesetz
geschützt wie war es dann überhaupt möglich diese mit einem Dekret zu umgehen.Man hätte bereits damals auch auf staatlicher  Ebene sofort Klarheit schaffen müssen .

sonoio
sonoio
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

des isch genau der richtige zeitpunkt! so segn herr schuler un co., dass sie endlich aufhern solln mit der wolfshetze. de gonze polemik.. erschreckend wia insre gesellschoft sich gegen a tier aufhetzen losst! obor isch wia beim rassismus..die leit hobn lei ongst fa den wos sie net kennen.. 

fassungslos
fassungslos
Neuling
1 Monat 2 Tage

na wahnsinn…

peter_brachetti
1 Monat 2 Tage

Herr Landeshauptmann, Sie und Ihre Gefolgsleute behaupten seit Jahren, dass wir die beste Autonomie der Welt hätten.
Stimmt das? Ich wage es zu bestreiten.
Ich finde, dass wir durch diese schlechteste Landesregierung aller Zeiten, die Anbiederung an den Partito democratico und den Stillstand in puncto Selbstverwaltung vieles auf’s Spiel gesetzt haben und Sie versuchen immer erneut unser Land zu verkaufen.

Danke!

herbstscheich
herbstscheich
Superredner
1 Monat 2 Tage

es lebe die Weltbeste Autonomie..(probiert es mal mit Pfeil & Bogen)??

Kurios
Kurios
Superredner
1 Monat 2 Tage

Eure Landesgesetze gelten nur für den Normalbürger der sich daran halten muss. Regionalgesetze dienen wiederum zur Selbstbereicherung wie zum Beispiel das Rentenabfindungsgesetz. Oder wenn ein Staatsgesetz herauskommt dan macht das Land Südtirol gleich einige Absätze mit noch höheten Strafen dazu. Wenn Dutnwalder in letzter Instanz unrecht bekommt soll er selber bezahlen müssen

prontielefonti
prontielefonti
Tratscher
1 Monat 2 Tage

wen interessiert des?

Tratscher
1 Monat 2 Tage

Jetzt fehlt
der Landesregierung nur noch die Zuständigkeit der Rechtssprechung um ihr
Klientel besser schützen zu können.

Es ist
unglaublich dass ein Landeshauptmann, Jagdpräsident und passionierter Jäger, zu
Gunsten des Jagdvereins gegen Staatsgesetze und EU Gesetze Dekrete erlassen
konnte.

Auch der
Normalbürger muss die Staatsgesetze und EU Verordnungen akzeptieren.

Nach den
Äußerungen von Landeshauptmann  und Parteiobmann  würden auch sie fragliche Dekrete für ihre
Klientschaft als legal bezeichnen.

Nun ist zu nur
hoffen, dass diese Strafen, falls sie fällig werden, nicht zum Teil über
Steuergelder finanziert werden. 

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

jo, narrenfreiheit für einige, unterstützt von de politiker dazua de autnomie und viel steuergeld einsetzn um staatsgesetze außer kroft zu setzn, ober wenn oll de ondern eppas welln werds ignoriert oder kopfschüttelnd noch rom oder brüssl gezoag!
ober zum spendn warn jetz olle guat genua, schun bevors fix isch ob se zohln müßn … wenn nit, kannt man de spenden jo einsteckn ….

amme
amme
Superredner
1 Monat 2 Tage

iats werd der schuler und der K.Bürgermeister kloanlaut werden😂

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

der kleine Mann ist beruhigt und zufriedener 😊

iv
iv
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Durni Bock gschossen?

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@ Kurt
“kratzt mich nicht”
aber wichtig das hier kund tun ,so ein ………. :-))

amme
amme
Superredner
1 Monat 2 Tage

bis zum schluss zahlen sie nix.man kennt italia.mon muas richtigen signor avvocato hobn

barbastella
barbastella
Superredner
1 Monat 2 Tage

Richtig so!

elmike
elmike
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

So eine bescheuerte Idee! a Spendenkonto für etwas wos net amol sicher isch ob er’s überhaupt zohlen muaß…

Revolution
Revolution
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

kriag i a a spendenkonto wenn i a strofe kriag? Die Strofn solln anhand fan Geholt/Pension gerechnet wern und ba Wieldereier ums dreifoche erhöht wern. find i richtig de strofe.

staudnbrunzer
1 Monat 2 Tage

Und dann wünscht man sich gute Leute in der Politik, so etwas wird sich kein Guter Mann mehr antun.

So ist das
So ist das
Superredner
1 Monat 2 Tage

…dass das Urteil in der nächsten Instanz vom Tisch gefegt wird…
Damit muss man wohl leider rechnen, soe wie das die Vergangenheit in solchen Fällen oft gezeigt hat

Ninni
Ninni
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Wahnsinn, können einem leid tun.

Jedoch,

” Das Gesetz ist für alle gleich ”
für manche gleicher …😏

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

sooo viele Freunde Südtirols

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