Von: Redaktion Südtirol News
Bozen – Die Sperrung der Unterführung in der Trienter Straße aufgrund der Arbeiten am neuen Eisenbahntunnel in Bozen brachte auch für die Fahrgäste der Stadtbuslinien 7A und7B Einschränkungen mit sich. Deshalb arbeitete die Stadt von Beginn an gemeinsam mit den Verantwortlichen des Landes an einer fahrgastfreundlichen Lösung für die Streckenführung und die Taktung. Die beiden Stadtbuslinien verbinden den Stadtteil Oberau-Haslach mit der Altstadt und stellen für viele Anwohnerinnen und Anwohner und Beschäftigte im Viertel eine wichtige Verkehrsverbindung dar.
Schwierigkeiten bereitete vor allem die neue Streckenführung. Bereits im Sommer konnten jedoch erste Verbesserungen umgesetzt werden, sodass sich die Fahrtzeit von 40 auf 30 Minuten verkürzte – eine erste Entlastung für die Fahrgäste.
Nach weiteren Gesprächen mit den Verantwortlichen konnte schließlich eine weitere Verbesserung erzielt werden: Seit der Einführung des Winterfahrplans verkehren die Busse der Linien 7A und 7B wieder im 20-Minuten-Takt. Da die Busse abwechselnd fahren, besteht nun alle zehn Minuten Anschluss in Richtung Stadtzentrum. Damit konnte für die verkehrstechnisch herausfordernde Zeit der Sperrung eine gute Anbindung des Stadtviertels sichergestellt werden.
Aufgrund der geänderten Streckenführung müssen die Fahrgäste allerdings längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen, und auch die Haltestellen im Köstenweg können weiterhin nicht bedient werden. Die Stadt arbeitet deshalb gemeinsam mit den zuständigen Stellen des Landes und der SASA an einer Lösung, um den Köstenweg künftig wieder in die Stadtbusstrecke zu einbinden. Man wolle die Situation nicht so belassen, so die Stadtverantwortlichen. Der Köstenweg solle wieder eine attraktive Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr erhalten.
“Wir hatten die Verkehrsproblematik im Viertel nach der Schließung der Unterführung von Anfang an im Blick und uns umgehend darum bemüht, die Anbindung zu verbessern. Dies ist uns Schritt für Schritt gelungen, zunächst mit ersten Maßnahmen im Sommer und jetzt mit der Einführung des Winterfahrplanes. Bei der Suche nach einer geeigneten Lösung haben wir uns eng mit den Menschen im Viertel abgestimmt, um gezielt auf ihre Mobilitätsbedürfnisse eingehen zu können,“ so Bozens Bürgermeister Claudio Corrarati.
Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser betonte: „Seit der Einführung des Winterfahrplanes steht den Fahrgästen mit den Linien 7A und 7B im Wechsel alle zehn Minuten eine Verbindung zum Stadtzentrum zur Verfügung. Als nächsten Schritt wollen wir erreichen, dass die Haltestellen im Köstenweg wieder bedient werden. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Landes und der SASA prüfen wir derzeit, wie wir den Köstenweg wieder in die Streckenführung einbinden können, trotz der Umleitungen aufgrund der Sperrung der Unterführung.“




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen