Von: mk
Bozen – Der Vorsitzende der Generation 60+ der Südtiroler Volkspartei, Otto von Dellemann, weist auf eine wichtige Neuerung im Bereich der persönlichen Ausweisdokumente hin. In Südtirol sind nach wie vor zahlreiche Bürgerinnen und Bürger – darunter viele Seniorinnen und Senioren – im Besitz einer Identitätskarte aus Papier. Diese verliert jedoch ab dem 3. August 2026 endgültig ihre Gültigkeit, und zwar unabhängig vom aufgedruckten Ablaufdatum.
Hintergrund ist die EU-Verordnung Nr. 2019/1157, mit der europaweit einheitliche Mindeststandards für die Sicherheit von Identitätsdokumenten eingeführt wurden. Papier-Identitätskarten entsprechen diesen Anforderungen nicht mehr und werden daher EU-weit durch die elektronische Identitätskarte (CIE) aus Kunststoff ersetzt.
Die neue elektronische Identitätskarte bietet deutlich höhere Sicherheitsstandards, ist europaweit anerkannt und ermöglicht zudem den Zugang zu zahlreichen Verwaltungs- und Online-Diensten. “Es ist besonders wichtig zu betonen, dass die Papier-Identitätskarte ab dem 3. August 2026 weder für Reisen ins Ausland noch für die Verwendung innerhalb Italiens anerkannt wird – selbst dann nicht, wenn sie formal noch gültig wäre”, unterstreicht von Dellemann.
Der Vorsitzende der Generation 60+ richtet daher einen eindringlichen Appell an die Bevölkerung, insbesondere an ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger: “Ich bitte alle, die noch eine Identitätskarte in Papierform besitzen, nicht bis zum letzten Moment zu warten und rechtzeitig im Meldeamt der jeweiligen Gemeinde die elektronische Identitätskarte zu beantragen. So können unnötige Schwierigkeiten und mögliche Engpässe kurz vor Ablauf der Frist vermieden werden.”




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