Südtirol übernimmt Arge Alp-Vorsitz

Colli: „Mit Nachbarn gemeinsam Wolf und Bär eindämmen“

Freitag, 29. Juni 2018 | 15:40 Uhr

Bozen/Kastelruth – „Die Arge Alp-Präsidentschaft Südtirols ist für unser Land eine große Chance, die es zu nutzen gilt“, zeigt sich Andreas Colli, Bürgermeister von Kastelruth, überzeugt. Die Schwerpunktsetzung von Landeshauptmann Arno Kompatscher auf die Entwicklung des ländlichen Raums spiegle eine der Grundsäulen der SVP-Werte wider und sei seit Jahren Garant für die erfolgreiche Entwicklung unseres Landes, so Colli.

Durch jahrzehntelange Förderung des ländlichen Raums sei die Landflucht in Südtirol erfolgreich eingedämmt worden. „Die Attraktivität und die Lebensqualität im ländlichen Alpenraum basiert auf der Erhaltung der wertvollen Ressourcen wie gute Luft, sauberes Wasser, Artenvielfalt und landschaftliche Schönheit. In diesem Zusammenhang kommt der Berglandwirtschaft eine tragende Rolle zu“, so Colli.

„Ich bin froh, dass Landeshauptmann Kompatscher in seiner Rede auch auf die neuen Herausforderungen der Berglandwirtschaft eingegangen ist. Die Ausbreitung von Wolf und Bär muss eingedämmt werden. Nutzen wir die Präsidentschaft der ARGE ALP, um mit unseren Nachbarn gemeinsam die Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft zu sichern“, so Colli abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen, Salten/Schlern

Kommentare

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3 Kommentare auf "Colli: „Mit Nachbarn gemeinsam Wolf und Bär eindämmen“"


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Landschaftspfleger
19 Tage 14 h

Die Worte von Kompatscher und Colli in Gottes Ohr.
Petrus und Paulus mögen der Stadt- und Dorfbevölkerung helfen die Zusammenhänge zwischen Berglandwirtschaft, Landschaftspflege, Tourismus und der damit verbundenen Vollbeschäftigung und Wohlstand im Land zu verstehen.
Die Forderung der naturnahen Produktion und Bewirtschaftung kann ich natürlich gut verstehen, welche ich übrigens so gut als möglich praktiziere, auch ohne so hohe Beiträge wie es die Bauernhasser zu wissen glauben.

Pic
Pic
Tratscher
19 Tage 13 h

Die Bauern sollen wie andere Betriebe auch die Steuern zahlen, denn über die Steuern werden nicht nur die Beiträge gezahlt, sondern auch die übrigen Sozialleistungen, die die Bauern recht fleißig in Anspruch nehmen. Das wäre Steuergerechtigkeit und hat mit Hass nichts zu tun. Lesen Sie mal nach, was die ital. Verfassung zum Steuern zahlen sagt.

Mamme
Mamme
Superredner
19 Tage 11 h

@Pic Welche Steuern zahlen die Bauern nicht? Welche Sozialleistungen nehmen die Bauern in Anspruch,die du nicht nehmen  kannst? Doch es hat mit Hass zu tun,denn fast alle Bauern arbeiten hauptberuflich nicht daheim,also zahlen sie auch da schon gleich Steuern wie andere auch,aber man vergönnt ihnen ja nicht einmal die doppelte Arbeitszeit

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