Forderung von Leiter Reber

FH: “Das Verschweigen der Impfdurchbrüche wird zum gefährlichen Boomerang”   

Dienstag, 09. November 2021 | 11:42 Uhr

Bozen – Die Freiheitlichen fordern die Landesregierung auf, alle relevanten Coronazahlen offenzulegen und wollen das regelmäßige Testen von Geimpften, die mit Risikopatienten im Kontakt stehen, als Standard für Pflegeheime und Spitäler. „Ohne eine detaillierte Erhebung und Auswertung der Infektionszahlen und der Impfdurchbrüche kann für Südtirol weder eine umfassende medizinische Bewertung gemacht, noch können politische Maßnahmen daraus abgeleitet werden“, so Parteiobmann Andreas Leiter Reber.

„Wir wissen, dass die derzeitigen Impfstoffe in der Lage sind das Risiko auf schwere Verläufe stark zu senken, aber weder eine Neuinfektion noch die Ansteckung Dritter ausschließen können. Allein dieser Nutzen ist bereits sehr wertvoll und überzeugend, aber etwas dazu zu versprechen was die aktuellen Impfungen nicht halten können, war und ist fahrlässig“, so Leiter Reber. Spätestens seit Juli sei man durch die Studie zu den Impfdurchbrüchen aus Israel und dem dortigen Start der Drittimpfungen darüber informiert, dass der Impfschutz viel schneller als zuvor angenommen nachlasse. Wie viele Impfdurchbrüche es in Südtirol bereits gegeben habe und welche Altersgruppen trotz Impfung besonders von einem schweren Verlauf betroffen sind, könne laut den Freiheitlichen niemand sagen, weil bei uns die Zahlen nicht veröffentlicht würden.

„Das ist nicht nur politisch intransparent und inakzeptabel, sondern es ist vor allem medizinisch fahrlässig, denn damit lässt man gefährdete Menschen und jene, die mit ihnen in engem Kontakt stehen, immer noch im Glauben sie wären ausreichend geschützt. Dieses Ignorieren und Verschweigen der Impfdurchlässigkeit macht auch das Berufsverbot für Ungeimpfte im Sanitätswesen oder besser gesagt, das Verbot eines regelmäßigen Testnachweises oder das völlige Ausblenden eines Antikörpernachweises so absurd. Das gilt gleichermaßen für Genesene“, so Andreas Leiter Reber.

„Da wir ziemlich genau wissen, welche Personengruppen ganz besonders schweren Krankheitsverläufen und dem Todesrisiko ausgesetzt sind, müssen wir umgehend unsere Daten auswerten: Bei welchen Personen und bei welchen Impfstoffen zeigen sich die Impfdurchbrüche und zu welchem Zeitpunkt wurden diese Personen geimpft? Nur so können Bedarf und Priorität der Boosterimpfung erkannt und vermittelt werden. Das regelmäßige Testen und die Hygienemaßnahmen der Kontaktpersonen von Risikopatienten müssen – egal ob geimpft oder ungeimpft – endlich zum Standard in den Pflegeheimen und Spitälern werden“, so der freiheitliche Parteiobmann.

„Nur mit einer datenbasierten Analyse und offenen Kommunikation können Medizin und Landesregierung eine klare Prioritätenliste erstellen und gezielt agieren, statt der Überlastung der Spitäler mit Ausgangssperren, 2G oder mit der Maske auf der Schulbank hinterherzulaufen“, betont Leiter Reber abschließend.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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9 Kommentare auf "FH: “Das Verschweigen der Impfdurchbrüche wird zum gefährlichen Boomerang”   "


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bon jour
bon jour
Universalgelehrter
28 Tage 4 h

L.R., lass es zu diesem Thema. Verstehst gar nichts davon

Francis13
Francis13
Grünschnabel
27 Tage 21 h
Es ist die Wahrheit! Das Anerkennen der natürlichen “Immunität” anhand des Antikörpernachweises, wäre so wie in anderen Ländern schon längst fällig. Ebenso muss das Suspendieren des Sanitätspersonals ein Ende haben. Auch ihnen muss die Möglichkeit zum Testen gegeben werden. Das Einzige was diese Impfung zumeist verhindert sind die ganz schweren Verläufe. Immer mehr Menschen infizieren sich trotz zweifacher Impfung mit dem Coronavirus und sind wochenlang infektiös. Die Länge der Gültigkeit des Greenpass muss überarbeitet werden. Es ist bekannt, daß der Schutz der Impfung keine 12 Monate anhält. Deshalb gilt für alle Geimpften und Ungeimpften aufzupassen und sich regelmäßig Testen zu… Weiterlesen »
Oracle
Oracle
Superredner
27 Tage 18 h

@Francis13, Antikörpertestnachweis, was für ein Schwachsinn! Surrogat-Neutralisationstests, in denen das Blutserum nur mit harmlosen Teilen des Coronavirus in Verbindung gebracht und die Reaktion beobachtet wird. Ein positives Ergebnis legt dann nahe: Man hat Antikörper, die tatsächlich wirksam sind gegen SARS-CoV-2. Die Aussagekraft ist allerdings begrenzt: „Es lässt sich nicht sicher sagen, wie ausgeprägt die Immunantwort tatsächlich ist“, sagt Dr. Matthias Orth, Chefarzt des Instituts für Laboratoriumsmedizin im Marienhospital Stuttgart

nuisnix
nuisnix
Kinig
28 Tage 2 h

Ich bin auch der Meinung, dass die Zahlen der geimpften Positiven endlich herausgerückt werden müssen!!
Derzeit zerfleischen sich alle gegenseitig, und geben dem jeweils anderen die Schuld an den Infizierungen…
Warum nur sind die “Entscheider” auf beiden Augen blind und beiden Ohren taub???
Deren monatliche “Entschädigung” steht schließlich nicht auf der Kippe…

mickeymousin
mickeymousin
Tratscher
24 Tage 7 h

jo richtig in a soa Zeit isch Transparenz gfrogg

blabla
blabla
Grünschnabel
28 Tage 3 h

I glab er vorsteat mehr wia die oan!!! 👏

Faktenchecker
28 Tage 2 h

Gelogen, fiese Propaganda um die Angst der Südtiroler zu schüren.

Staenkerer
28 Tage 2 h

lieber herr reber, man werd mit sicherheit lei de zohln derfrogn mit de man de vorderungen rechtfertigen konn ober sicher nit de tatsächlichen….es kannt jo mehrere @andreas 123456 gebn de omstond sein richtige schlüße draus zu ziechn!
des risiko werd man nit eingien …

Oracle
Oracle
Superredner
27 Tage 18 h

… ach die Blauen, brauchen wieder mal ein bisschen Aufmerksamkeit, haben sonst nichts zu tun wahrscheinlich….

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