Von: mk
Salurn – Die SVP-Ortsgruppen Salurn und Buchholz/Gfrill der Südtiroler Volkspartei und Bürgermeister Roland Lazzeri nehmen zum sogenannten „Frauenabend“ der Vereinigung Armonia im Lido Salurn Stellung. „Wir möchten dieses Thema sachlich und ohne unnötige Polemik bewerten. Bei dieser Initiative handelt es sich um eine private Vereinbarung des Betreibers, die im Rahmen des bestehenden Pachtvertrags mit der Gemeinde zulässig ist. Solche Absprachen sind nichts Ungewöhnliches; auch mit anderen Vereinen und Gruppen bestehen vergleichbare Vereinbarungen“, erklären die Ortsgruppen und der Bürgermeister.
Das Angebot richte sich an alle Frauen, nicht nur an Frauen islamischen Glaubens. „Außerdem wurden dadurch die normalen Öffnungszeiten nicht verändert, sodass kein Recht anderer Bürgerinnen und Bürger eingeschränkt oder beschnitten wurde. Aus unserer Sicht ist es daher nicht angebracht, aus diesem Thema politisches Kapital zu schlagen oder Konflikte zu konstruieren, wo keine sind“, so der Bürgermeister und die SVP-Ortsgruppen. Man verstehe die Ängste und Sorgen in der Dorfgemeinschaft und nehme diese ernst.
Die Initiative sei nicht von der Gemeindeverwaltung ausgegangen. „Im Bereich der Integration unterstützen wir ausdrücklich alle Initiativen, die Begegnung, gegenseitiges Verständnis und die Vermittlung der Regeln für ein gutes Zusammenleben in unserer Gemeinde fördern. Die Gemeinde Salurn ist in diesem Bereich laufend tätig und verfügt deshalb auch über eine eigene Integrationsgruppe. Darüber hinaus leisten verschiedene Vereine sowie die Schulen in Salurn mit großem Engagement wertvolle und wichtige Arbeit“, so die SVP-Ortgruppen und der Bürgermeister.
Weiters verurteilt die SVP-Ortsgruppe Salurn Hasstiraden im Netz, die sich gegen Bürgermeister Roland Lazzeri und die Gemeindeverwaltung richten.




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