IDAHOBIT

Grüne fordern mehr Maßnahmen gegen Diskriminierung von LGBTQIA+-Personen”

Sonntag, 17. Mai 2026 | 08:05 Uhr

Von: luk

Bozen – Anlässlich des internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) am 17. Mai haben die Grünen in Südtirol ein klares Zeichen gegen Diskriminierung gefordert. Die Landtagsabgeordneten Brigitte Foppa, Madeleine Rohrer und Zeno Oberkofler sprechen sich für konsequentere Maßnahmen zum Schutz von LGBTQIA+-Personen aus.

In einer Pressemitteilung betonen die Abgeordneten, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität nicht länger toleriert werden dürfe. Es brauche eine klare Haltung für eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft.

Der IDAHOBIT erinnert jährlich weltweit an die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen sowie an bestehende Diskriminierungen und Ausgrenzungen.

Die Grünen verweisen in diesem Zusammenhang auch auf einen neuen Online-Fragebogen im Rahmen des Gleichstellungsaktionsplans 2023–2028. Mit der anonymen Umfrage sollen Erfahrungen und Daten gesammelt werden, um gezielte Maßnahmen gegen Diskriminierung und Gewalt am Arbeitsplatz zu entwickeln. Die Befragung richtet sich an alle Erwerbstätigen in Südtirol ab 15 Jahren und läuft noch bis zum 11. Juli 2026.

Besonderes Augenmerk liege dabei auf den Erfahrungen von LGBTQIA+-Personen, Frauen und Menschen mit Behinderungen, die laut den Grünen im Berufsalltag weiterhin häufig Benachteiligungen ausgesetzt seien.

Die Grünen rufen deshalb alle Menschen, die in Südtirol arbeiten oder gearbeitet haben, zur Teilnahme an der Umfrage auf.

Bezirk: Bozen

Kommentare

Aktuell sind 1 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen