Von: Matthias Knapp
Meran – Die Projekte für die ersten beiden Bauabschnitte zur Sicherung des Grundwasserleiters von Sinich, die bereits der Gemeinde Meran vorgelegt wurden, haben nun auch die positive Stellungnahme der zuständigen Landesämter hinsichtlich der Umweltauswirkungen erhalten. Damit schreitet das Genehmigungsverfahren für das Bauvorhaben weiter voran, während am 23. September der Plan zur technisch-wirtschaftlichen Machbarkeit (PFTE) von den beauftragten Technikern dem Gemeinderat im Detail vorgestellt wird.
Die Umsetzung der Maßnahmen zur Sanierung des Grundwassergebiets und des Entwässerungsnetzes von Sinich schreitet einen weiteren Schritt voran. Die Projekte für die ersten beiden Bauabschnitte haben nämlich die Hürde des Screeenings durch die zuständigen Landesämter genommen und sind daher von der vollen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ausgenommen.
Dies ist ein wichtiger Schritt im Verwaltungsverfahren für eines der am sehnlichsten erwarteten Infrastrukturprojekte in Sinich. In der Zwischenzeit ist für August die Vorlage des Entwurfs für das dritte Bauabschnitt vorgesehen, dessen Aufgabe es ist, die kritischen Punkte des Bereichs Fermistraße zu untersuchen. Der Entwurf unterliegt keinem Screening und wird daher dem anschließenden Sammelgenehmigungsverfahren zugeführt, in dessen Rahmen die verschiedenen fachlichen Stellungnahmen und die erforderlichen Genehmigungen der zuständigen Behörden und Ämter eingeholt werden.
Ein eventueller Ausschluss auch des dritten Bauabschnitts aus der vollen UVP würde es ermöglichen, das Verwaltungsverfahren zu beschleunigen und mit den nachfolgenden Phasen fortzufahren, die für die endgültige Planung und die künftige Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen zur Behebung der Probleme des Grundwasserleiters unerlässlich sind.
In der Zwischenzeit haben die Stadtwerke die Anschlussarbeiten in der 24.-Mai-Straße abgeschlossen, nachdem bei den im Februar dieses Jahres durchgeführten Videoinspektionen Mängel festgestellt worden waren. Derzeit läuft hingegen die Vergabe der Reinigungsarbeiten für den Kanal unterhalb des Fermi-Parks sowie die Planung für die Sanierung des alten Anschlusskanals Freiberg/Montefranco. Zudem finden derzeit eine Reihe von Gesprächen mit den Eigentümern der Grundstücke statt, die von den Arbeiten betroffen sein werden, sowie ein Austausch mit dem Ziel, die Sauberkeit bestimmter Kanalabschnitte dauerhaft zu gewährleisten.
„Das positive Ergebnis der Umweltprüfungen für die ersten beiden Bauabschnitte ist ein bedeutender Erfolg und bestätigt die Qualität der von den beauftragten Technikern geleisteten Arbeit“, betont der Vizebürgermeister Nerio Zaccaria. „Wir gehen ein Problem an, das den Stadtviertel Sinich seit Jahren beschäftigt und solide sowie nachhaltige strukturelle Lösungen erfordert. Das Ziel der Stadtverwaltung ist es, entschlossen und unter vollständiger Einhaltung der geltenden Verfahren und Vorschriften vorzugehen, um die notwendigen Maßnahmen so schnell wie möglich umzusetzen.“
Ein neuer Termin für den öffentlichen und institutionellen Austausch ist bereits für den kommenden Herbst angesetzt. Die beauftragten Techniker werden nämlich den PFTE, den Plan zur technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit, der den Bürgern von Sinich bereits vorgestellt wurde, während der ordentlichen Sitzung des Gemeinderats am Mittwoch, dem 23. September präsentieren und dabei die identifizierten Planungslösungen, die Umsetzungsfristen und den wirtschaftlichen Rahmen der Maßnahme im Detail erläutern.
„Die Vorstellung des PFTE im Gemeinderat stellt einen grundlegenden Meilenstein auf dem Weg der Mitbestimmung und Transparenz dar, den die Gemeindeverwaltung von Anfang an gewährleisten wollte“, betont der Gemeinderat Tommaso Cortellessa, der von der Exekutive beauftragt wurde, das Projekt zu koordinieren und den Verwaltungsprozess zu begleiten.
„Nach der öffentlichen Versammlung mit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Sinich ist es wichtig, dass auch der Gemeinderat das Projekt und die geleistete Arbeit im Detail prüfen kann. Die jüngsten Entwicklungen bestätigen, dass der Prozess in die gewünschte Richtung verläuft und die notwendige Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Land, institutionellen Einrichtungen und den beteiligten Fachleuten gegeben ist. Diese Ergebnisse dürfen nicht als Endpunkt betrachtet werden, sondern als zusätzlicher Ansporn, weiterzumachen: Der direkte Kontakt mit den Einwohnern macht uns deutlich, wie wichtig es ist, den im Januar dieses Jahres begonnenen Prozess so schnell wie möglich zum Abschluss zu bringen“, so Cortellessa.

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