Es sind immer wieder Opfer im Jemen zu beklagen

Houthis melden zwölf Tote bei Saudi-Angriff im Jemen

Donnerstag, 29. Oktober 2026 | 18:12 Uhr

Von: importer

Bei einem saudi-arabischen Luftangriff sind im Südwesten des Jemen nach Angaben der Houthi-Miliz mindestens zwölf Menschen getötet worden. Nach der Attacke auf ein Wohngebäude im Ort al-Barah in der Provinz Taiz seien darüber hinaus drei Verletzte “in einem kritischen Zustand”, teilte das Houthi-Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Bereits am Mittwoch hatten die Houthis von 14 Toten und 15 Verletzten durch einen saudi-arabischen Luftangriff berichtet.

Betroffen waren eine Tankstelle und ein Markt in der nordwestlichen Provinz al-Jawf. Die Miliz attackierte ihrerseits den Flughafen der Stadt Aden im Süden des Jemen und rechtfertigte den Angriff mit einem dort stationierten saudi-arabischen Militärflugzeug.

Aden unter Kontrolle international anerkannter Regierung

Aden ist unter Kontrolle der international anerkannten jemenitischen Regierung, hinter der eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition steht. Sie kämpft seit Jahren gegen die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz, die weite Teile im Norden und Westen des Jemen kontrolliert, darunter die Hauptstadt Sanaa.

Im Juli zerbrach eine 2022 geschlossene fragile Waffenruhe, nachdem die Houthis einem iranischen Flugzeug die Landung in Sanaa erlaubt hatten. Seither greifen sich beide Konfliktparteien mit zunehmender Härte an. Außerdem verhängten die Houthis eine Blockade saudi-arabischer Häfen am Roten Meer. Seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe wurden nach UNO-Angaben mehr als 1.600 Menschen getötet und mehr als 275.000 vertrieben.

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