Irans Präsident Pezeshkian wies auf Herausforderungen hin (Archivbild)

Irans Präsident: Land kämpft “mit vielen Schwierigkeiten”

Sonntag, 23. August 2026 | 12:19 Uhr

Von: importer

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat eingeräumt, dass der Iran gerade eine schwierige Zeit durchmacht. “Ich bin mir bewusst, dass unsere Gesellschaft derzeit mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um eine Verschlimmerung der Lage zu verhindern”, sagte Pezeshkian am Sonntag in einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede.

“Wir befinden uns in einem umfassenden Krieg auf wirtschaftlicher, militärischer und sicherheitspolitischer Ebene”, fügte Pezeshkian hinzu. Konkret nannte der iranische Staatschef die Drohung von US-Präsident Donald Trump, fast sechs Monate nach Beginn des Iran-Kriegs nun einen “Wirtschaftskrieg” gegen Teheran zu führen, um die iranische Regierung zu stürzen. “Wir bemühen uns nach Kräften, die Inflation, die Probleme bei den Lebenshaltungskosten und die Arbeitslosigkeit zu überwinden sowie dem Volk eine bessere Zukunft zu bieten, damit es in Würde und Stolz leben kann”, fügte Pezeshkian hinzu.

Im vergangenen Dezember war es im Iran zu Protesten gegen die hohen Lebenshaltungskosten gekommen, die sich schnell zu landesweiten Demonstrationen gegen die Führung in Teheran ausweiteten. Teheran räumte ein, dass es während der Proteste mehr als 3.000 Tote gegeben habe, und machte die USA und Israel für die Gewalt verantwortlich.

Menschenrechtsorganisationen im Ausland sprachen dagegen von einer staatlichen Niederschlagung der Proteste mit tausenden Toten. Demnach richte Teheran immer wieder Demonstranten hin, um Kritikerinnen und Kritiker des Regimes einzuschüchtern. Zuletzt wurden am Donnerstag und am Sonntag jeweils ein Mann hingerichtet. Sie hatten sich an den Massenprotesten beteiligt. Die iranische Justiz hat mit den neuen Exekutionen nun rund 30 Männer im Kontext der Proteste und Unruhen hingerichtet.

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