Immer wieder Kämpfe in Gaza

Israels Armee meldet Zwischenfälle in Gaza – mehrere Tote

Donnerstag, 03. September 2026 | 17:51 Uhr

Von: importer

Die israelische Armee hat im Norden des Gazastreifens drei Palästinenser getötet, die ihren Angaben nach eine Bedrohung für die eigenen Soldaten darstellten. Die Palästinenser hatten die sogenannte gelbe Linie überschritten, die den Übergang zu von Israel kontrolliertem Gebiet markiert, und sich israelischen Soldaten genähert, wie das israelische Militär mitteilte. Es handelte sich dem israelischen Militär zufolge um zwei Vorfälle.

Die Armee bezeichnete die drei getöteten Palästinenser als Terroristen. Die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA meldete zwei Tote und mehrere Verletzte durch israelische Schüsse in der Stadt Beit Lahia im Norden des Küstengebiets. Demnach griff Israels Armee eine Gruppe an. Ob es dafür einen Grund gab, wurde nicht mitgeteilt.

Die Shifa-Klinik teilte mit, ein Todesopfer in Beit Lahia sei erst 13 Jahre alt gewesen. Auch diese Angaben konnten zunächst nicht verifiziert werden. Ob es sich dabei um einen der von Israels Militär beschriebenen Vorfälle handelte, war zunächst unklar. Die israelische Armee sagte auf Anfrage, sie prüfe dies.

Seit Oktober 2025 herrscht im Gazakrieg eine Waffenruhe, dennoch gibt es immer wieder tödliche Zwischenfälle und auch Angriffe. Zuletzt hatte Israel seine Luftangriffe wieder verstärkt und dabei laut eigener Darstellung gezielt ranghohe Hamas-Kommandeure ins Visier genommen.

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