Von: mk
Meran – Klimaplan, Erneuerbare Energien, Raumentwicklung und Wohnen – diese Themen standen im Mittelpunkt eines Austausches zwischen Umwelt-, Natur- und Klimaschutzlandesrat Peter Brunner und sechs Schülerinnen und Schülern der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie „Marie Curie” in Meran: Alicia Streitberger, Lara Ambach, Liam Baumgartner, Giulio Falaha, Paula Rainer und Lea Stecher, die am Jugendparlament zur Alpenkonvention 2026 (YPAC) in Chamonix (Frankreich) teilgenommen hatten.
Von der Vergabe der Großwasserableitungen über das Fernheiznetzwerk in Südtirol bis hin zum Wasserstoffausbau und zu den Skipistenplänen gab der Landesrat Einblick in die verschiedenen Themen seiner Agenda. Zudem informierte er die Schülerinnen und Schüler über den „Klimaplan Südtirol 2040“ und geplante Maßnahmen in der Elektro-Mobilität. „Ob in der Energiepolitik oder in der Raumentwicklung – hier gibt es Interessenskonflikte und darum gilt es täglich, den Ausgleich zwischen Wirtschaft und Umweltschutz zu finden und zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen“, betonte der Landesrat.
Die Schülerinnen und Schüler brachten ihrerseits ihre Erwartungen an die Politik ein. Besonders interessiert zeigten sie sich am Thema „Leistbarer Wohnraum“ für junge Menschen und speziell am sogenannten “Wohnen mit Preisbindung”. Landesrat Brunner informierte über diese neue Form des geförderten Wohnbaus und die damit verbundenen Maßnahmen, die auf seine Initiative hin entstanden sind.
Idee für Austausch entstand im Landtag
Die Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie „Marie Curie“ beteiligt sich seit Jahren an der Initiative YPAC (Youth Parliament to the Alpine Convention). Das Jugendparlament zur Alpenkonvention bringt jedes Jahr Schülerinnen und Schüler aus sieben Ländern des Alpenbogens zusammen, um sich zu politischen und gesellschaftlichen Themen einzubringen. Ziel ist es, Lösungsansätze in Form von Resolutionen auszuarbeiten, die die Lebensqualität in der Region verbessern sollen.
Eine Auswahl der 2026 erarbeiteten Lösungsvorschläge haben die Schülerinnen und Schüler der FOS „Marie Curie“ im Südtiroler Landtag präsentiert. Dort ist auch die Idee eines vertiefenden Austauschs mit Umwelt-, Natur- und Klimaschutzlandesrat Brunner entstanden, der vor kurzem an der FOS „Marie Curie“ zu Gast war. Mit dabei war auch Lehrer Florian Erschbamer, der mit Andreas Dietl die Schülerinnen und Schüler auf die Teilnahme am Jugendparlament und die Vorstellung im Landtag vorbereitet hat.




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