Von: Matthias Knapp
Bozen – Um Patientinnen und Patienten passend zu versorgen, braucht es vom Transportinkubator für Neugeborene bis zum Magnetresonanzgerät verschiedenste Medizintechnik. Mit dem Ankaufsprogramm bis 2028 sorgt das Land dafür, dass wichtige Geräte für die Gesundheitsversorgung erneuert und ergänzt werden. “Moderne Geräte helfen, Krankheiten früher zu erkennen, Behandlungen sicher durchzuführen und Patientinnen und Patienten gut zu versorgen”, unterstreicht Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Die Landesregierung hat deshalb heute die Programme für den Ankauf medizintechnischer Geräte bis 2028 genehmigt. Sie umfassen Krankenhäuser ebenso wie wohnortnahe Dienste. “Wir investieren gezielt dort, wo die Geräte für Diagnose und Behandlung gebraucht werden und stärken damit die Gesundheitsversorgung in ganz Südtirol”, betont Messner.
In Bozen soll unter anderem ein Irradiator Blutkomponenten gezielt bestrahlen und damit für Transfusionen aufbereiten. In Meran ist ein Ultraschallgerät für die Innere Medizin vorgesehen, in Brixen ein Arthroskopieturm für Orthopädie und Traumatologie. Bruneck erhält einen Transportinkubator, um Neugeborene geschützt zu transportieren und medizinisch zu versorgen.
Zu den kleineren Geräten im Programm zählen etwa Mini-Ultraschallsonden für die Pneumologie am Krankenhaus Bozen, transportable Beatmungsgeräte für die Anästhesie am Krankenhaus Meran, ein dynamischer Stehtrainer für die Neurorehabilitation am Krankenhaus Sterzing sowie eine Untersuchungseinheit für die Augenheilkunde am Krankenhaus Bruneck. Auch die wohnortnahe Versorgung profitiert, etwa durch Ultraschall im Sprengel Klausen oder Elektrotherapiegeräte für die Rehabilitation in Pikolein. Am Krankenhaus Schlanders wird 2027 die Endoskopie der Inneren Medizin erneuert.
Für 2026 investiert das Land sechs Millionen Euro in medizintechnische Groß- und Kleingeräte. Sie werden vollständig aus Eigenmitteln des Südtiroler Sanitätsbetriebes finanziert. Für Großgeräte weist das Land dem Sanitätsbetrieb 2027 rund 3,3 Millionen Euro und 2028 rund 4,4 Millionen Euro zu. Für die Ankaufsprogramme werden bis 2028 insgesamt rund 19,8 Millionen Euro benötigt. Die Planung richtet sich nach dem medizinischen Bedarf, der Erreichbarkeit und dem Alter der vorhandenen Geräte.




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