Von: mk
Pfitsch/Bozen – Die Umwelt in Pfitsch wird durch verschiedene Maßnahmen aufgewertet. Die Landesregierung hat dazu am 17. Juli die Aufteilung der Umweltgelder für das Wasserkraftwerk Wiesen‑Pfitsch für die Jahre 2026 bis 2028 beschlossen. Insgesamt stehen rund 1,39 Millionen Euro bereit.
Das Geld stammt vom Kraftwerksbetreiber Alperia Greenpower GmbH und ist zweckgebunden. “Diese Mittel kommen direkt der Umwelt und den Menschen vor Ort zugute. Wir investieren gezielt in nachhaltige Projekte und stärken die Gemeinde”, betont Landesrat für Umwelt-, Natur-, Klimaschutz und Energie Peter Brunner. “Mit dem Geld werden konkrete Maßnahmen, die Natur, Landschaft und Gewässer schützen und verbessern umgesetzt. Es geht darum, die Eingriffe durch die Energiegewinnung auszugleichen und die Qualität der Lebensräume langfristig zu sichern”, ergänzt Brunner. So liege ein Schwerpunkt auf dem Schutz von Gewässern und sensiblen Lebensräumen. Dazu gehören etwa Eingriffe, um die Wasserqualität zu verbessern, die Uferbereiche aufzuwerten oder wichtige Biotope zu erhalten.
Den größten Teil erhält die Gemeinde Pfitsch. Sie bekommt rund zwei Drittel der Mittel, also etwa 844.000 Euro. Damit kann sie eigene Projekte planen und umsetzen. Ein weiteres Drittel und somit rund 422.000 Euro verwendet das Land für ergänzende Maßnahmen. Zusätzlich setzt der Betreiber selbst Projekte im Wert von 120.000 Euro um, und zwar zum Schutz des aquatischen Ökosystems und des Biotops Riederau.




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