Von: Matthias Knapp
Bozen – Bei der gestrigen Konferenz der SVP-Bürgermeisterinnen und -Bürgermeister standen die aktuellen Herausforderungen der Südtiroler Gemeinden sowie die politische Entwicklung des Landes im Mittelpunkt. Gastgeber war Albin Kofler, SVP-Bürgermeistersprecher. Der Austausch mit Landeshauptmann Arno Kompatscher, Mitgliedern der Landesregierung und der Parteiführung war geprägt von einer positiven Grundstimmung.
Landeshauptmann Arno Kompatscher zog Bilanz über die bisherige Arbeit der Landesregierung und gab einen Ausblick auf die kommenden politischen Schwerpunkte. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere leistbares Wohnen, Sicherheit, die finanzielle Unterstützung der Gemeinden, Löhne und Gehälter, die Sicherung von Arbeitsplätzen sowie der Abbau von Bürokratie und die weitere Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.
„Unsere Gemeinden erleben tagtäglich, wo politische Entscheidungen konkret bei den Menschen ankommen. Deshalb ist der direkte Austausch mit unseren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern für die Arbeit der Landesregierung besonders wichtig“, betonte Kompatscher. Ziel müsse es sein, den Gemeinden die notwendigen finanziellen und rechtlichen Spielräume zu geben und gleichzeitig Verwaltungsverfahren einfacher und effizienter zu gestalten.
Auch die aktuelle politische Situation war Thema der Bürgermeisterkonferenz. SVP-Obmann Dieter Steger informierte über die Entwicklungen rund um die Wahlreform und den Senatswahlkreis Bozen-Unterland. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung von Vertrauen und Geschlossenheit innerhalb der Südtiroler Volkspartei. Umgekehrt sprachen ihm die Bürgermeister/innen geschlossen ihr Vertrauen in den anstehenden Verhandlungen in Sachen Wahlreform aus. Die Botschaft: Wir erkennen die Komplexität der Lage, honorieren unter den gegebenen Umständen die bisher erzielten Verhandlungsleistung im Interesse des Landes und stehen hinter dir.
„Gerade wenn schwierige Entscheidungen anstehen, braucht es den offenen Austausch innerhalb der Partei. Unterschiedliche Sichtweisen gehören dazu. Entscheidend ist, dass wir miteinander reden, Vertrauen haben und bei den wesentlichen Interessen Südtirols gemeinsam an einem Strang ziehen“, so Steger.
Gemeindenverbandspräsident Dominik Oberstaller brachte verschiedene konkrete Anliegen und Herausforderungen der Gemeinden in die Diskussion ein.
Landesrat Peter Brunner berichtete über aktuelle Entwicklungen und Vorhaben im Bereich Raumordnung und Urbanistik. Gerade für die Gemeinden seien klare, praktikable Regelungen und rasche Verfahren entscheidend, um Wohnraum, wirtschaftliche Entwicklung und eine nachhaltige Entwicklung der Dörfer miteinander verbinden zu können.
Der Vorsitzende der SVP-Bürgermeister, Albin Kofler, zog eine positive Bilanz der Konferenz: „Unter unseren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern ist eine positive Stimmung spürbar. Es gibt Vertrauen, Zusammenhalt und auch Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung. Gleichzeitig sprechen wir Probleme offen an und erwarten uns konkrete Lösungen. Genau dafür ist dieser regelmäßige Austausch da.“
Die Bürgermeisterkonferenz habe einmal mehr gezeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Landesregierung und Partei sei.
„Unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind jeden Tag unmittelbar mit den Anliegen der Menschen konfrontiert. Diese starke Verankerung vor Ort ist eine der großen Stärken der SVP“, so Kofler abschließend.




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