Von: mk
Bozen – Fast ein Viertel der Kraftfahrzeugsteuer wird Jahr für Jahr verspätet entrichtet. Für die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Myriam Atz, ist das ein deutliches Warnsignal. Viele Menschen könnten sich die hohe Steuerbelastung schlicht nicht mehr leisten. Die Süd-Tiroler Freiheit schlägt deshalb eine spürbare Entlastung bei der Fahrzeugsteuer für Erstfahrzeuge vor.
Im Zuge der Landtagssitzung zum Nachtragshaushalt fordert die Süd-Tiroler Freiheit die Landesregierung auf, die Landeskraftfahrzeugsteuer für Erstfahrzeuge zu senken. Gleichzeitig sollte sich das Land in Rom dafür einsetzen, dass auch der Staat die Kraftfahrzeugsteuer entsprechend reduziert.
Zwischen 2021 und 2025 nahm das Land jährlich zwischen 75 und 83 Millionen Euro aus der Kraftfahrzeugsteuer ein. Gleichzeitig wurden jedes Jahr zwischen 17 und 22 Millionen Euro – immer laut Bewegung -verspätet bezahlt.
„Diese Zahlen zeigen, dass viele Familien finanziell an ihre Grenzen stoßen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten zwingen zahlreiche Haushalte dazu, Rechnungen aufzuschieben oder Prioritäten zu setzen“, betont die Landtagsabgeordnete Myriam Atz.
Gerade in einer Bergregion wie Südtirol sei das Auto für viele Menschen unverzichtbar. „Berufstätige fahren damit zur Arbeit, Eltern bringen ihre Kinder zur Schule und Familien erledigen ihre Einkäufe. Gleichzeitig können sich viele kein neues Fahrzeug leisten – erst recht kein Elektroauto“, unterstreicht Myriam Atz.
„Der Landeshaushalt beträgt mittlerweile fast elf Milliarden Euro. Gleichzeitig wissen viele Menschen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Das passt nicht zusammen. Wir müssen unsere autonomen Spielräume nutzen und die Menschen endlich entlasten“, betont Myriam Atz abschließend.




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