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In Sachsen-Anhalt wird am Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Knapp 1,7 Millionen Wahlberechtigte sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahl wird auch international mit großem Interesse verfolgt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie stark die AfD abschneidet und ob sie erstmals in einem deutschen Bundesland an die Regierung kommt. In der letzten Umfrage vor der Wahl kam die in Sachsen-Anhalt als rechtsextremistisch eingestufte AfD auf 41 Prozent.
Die AfD mit ihrem 35 Jahre alten Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund hat es zu ihrem Ziel erklärt, eine Alleinregierung zu stellen. Die Umfragen sahen die AfD zwar deutlich vor der CDU von Ministerpräsident Sven Schulze, zur absoluten Mehrheit fehlte demnach aber ein Stück. Ministerpräsident Schulzes Ziel ist es, die absolute Mehrheit der AfD zu verhindern und im Amt zu bleiben. Unklar ist, ob und mit wessen Unterstützung er regieren kann. Aktuell regiert die CDU gemeinsam mit SPD und FDP.
Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze lag in der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF bei 23 Prozent. Auf Platz drei folgte die Linke mit 11,5 Prozent, die SPD kam auf 8,5 Prozent, die Grünen standen bei 6 Prozent. Das BSW mit 4 Prozent und die FDP mit 3 Prozent würden nicht über die Fünf-Prozent-Hürde kommen. 26 Prozent der Befragten sagten in der Umfrage, sie seien noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.




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