Frötscher: "Zusammenarbeit klappt tadellos"

Seniorenbeirat deckt Stadtrat Frötscher den Rücken

Freitag, 01. Dezember 2017 | 16:32 Uhr

Meran – “Schattenassessor”, neues Statut, neue Sitzbänke – das waren die Haupthemen der Sitzung des Ende Oktober 2015 neu eingesetzten Meraner Seniorenbeirates, die kürzlich im Rathaus stattfand. Ende Juli hatten die Mitglieder des beratenden Gremiums dem Gemeinderat Bericht erstattet und dabei aufgezeigt, was zu tun wäre, um die Rahmenbedingungen für eine alters- und seniorengerechte Stadt zu schaffen.

“Auf die Ernennung eines Schattenassessors haben die Mitglieder des Beirats inzwischen verzichtet, da sie feststellen konnten, dass das Sozialassessorat sehr wohl ein offenes Ohr für die Belange der älteren Menschen hat und bereit ist, auf ihre Anliegen einzugehen. Die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen Assessorat und Beirat ist bereits sehr gut”, erklärte Stadtrat und Beiratspräsident Stefan Frötscher. “Wir wollen Sprachrohr und Anlaufstelle für die Bedürfnisse unserer Seniorinnen und Senioren sein und sind sehr froh über das von den einzelnen Mitglieder bewiesene Engagement. Ihr Elan und ihre konkreten Vorschläge helfen uns dabei, Bedürfnisse zu erkennen, Prioritäten zu setzen und Maßnahmen zu ergreifen”, so Frötscher.

“Weit fortgeschritten sind wir auch bei der Verfassung des neuen Statutes des Seniorenbeirates, wobei die Vorarbeiten in enger Zusammenarbeit mit den Migliedern des Meraner Jugendbeirates erfolgten und die von den Jugendlichen bereits erarbeitete Satzung als Vorlage diente. Ziel ist es, unter anderem die Modalitäten zur Ernennung der Mitglieder des Seniorenbeirates neu festzulegen. Zur Zeit besteht das Gremium aus fünfzehn Personen, die vom Stadtrat, von den Gewerkschaftsorganisationen sowie von Vereinen und Genossenschaften, die im Meraner Gemeindegebiet zugunsten der Senioreninnen und Senioren tätig sind, namhaft gemacht werden. In Zukunft sollte die Hälfte der Mitglieder weiterhin ernannt, die andere Hälfte hingegen von den in Meran ansässigen SeniorInnen direkt gewählt werden”, so Frötscher.

“Weiters haben die Mitglieder des Beirats im Zuge von mehreren Ortsaugenscheinen insgesamt hundert Stellen in Stadtbereich ausfindig gemacht, an denen eine neue Sitzbank aufgestellt werden könnte. Wir sind jetzt zusammen mit den Verantwortlichen der Stadtgärtnerei und dem Amtes für Mobilität dabei zu überprüfen, ob alle Vorschläge auch berücksichtigt werden können. Die ersten neuen Sitzbänke werden bereits im Frühjahr 2018 ihrer Bestimmung übergeben”, fügte Frötscher hinzu.

Befasst hat sich der Beirat auch mit der angekündigten Einführung der harmonisierten Rangordnung für Seniorenwohnheime – eine Maßnahme, die einstimmig positiv begutachtet wurde und von deren Wichtigkeit bzw. vorteilhaften Auswirkungen der Seniorenbeirat voll und ganz überzeugt ist.

Bezüglich der Seniorenwohnungen hat das Gremium hingegen den Wunsch geäußert, die entsprechenden Vergabekriterien im Sinne einer besseren Transparenz zu überarbeiten.

“Dem Seniorenbeirat kommt auch bei der Ausarbeitung des neuen Sozialplanes eine wichtige Rolle zu, da die Mitglieder sich an den Fokussgruppen entsprechend beteiligen werden. Der Beirat ist sehr aktiv und vertritt in bester Weise die Interessen der Meraner Senioren”, so Frötscher.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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2 Kommentare auf "Seniorenbeirat deckt Stadtrat Frötscher den Rücken"


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thomas
thomas
Superredner
16 Tage 14 h

tolles Beispiel für Partizipation u Demokratie

TRUK
TRUK
Neuling
16 Tage 11 h

Es ist und war auch höchste Zeit. Nachdem der Seniorenbeirat im Gemeinderat sich vorstellen durfte, bekommt er jetzt offensichtlich mehr Beachtung durch den Assessor Frötscher. Dieser Beirat ist für dir Senioren und für die damit verbundenen sozialen Probleme in Meran wichtig.

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