Von: Matthias Knapp
Bozen – Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung vom 28. August auf Vorschlag von Landesrat Daniel Alfreider das erste Zusatzprogramm 2026 für die außerordentliche Instandhaltung der Landes- und Staatsstraßen genehmigt. Dafür werden weitere 24,94 Millionen Euro bereitgestellt. Zusammen mit dem bereits zu Jahresbeginn genehmigten Programm stehen damit 2026 insgesamt knapp 70 Millionen Euro für die Instandhaltung der bestehenden Straßeninfrastruktur zur Verfügung.
“Sicherheit steht an erster Stelle. Dafür müssen wir nicht nur neue Infrastruktur bauen, sondern vor allem das, was wir bereits haben, laufend instandhalten, sanieren und dort erneuern, wo es notwendig ist”, betont Mobilitäts- und Infrastrukturlandesrat Alfreider. “Straßen, Brücken und Tunnel sind jeden Tag hohen Belastungen ausgesetzt. Vorsorge heißt deshalb, rechtzeitig zu handeln, bevor aus Verschleiß oder kleineren Schäden größere Probleme werden.”
Das Zusatzprogramm umfasst Maßnahmen im ganzen Land: Brücken werden saniert oder neu gebaut, Straßenabschnitte sicherer gemacht, Mauern und Hänge gesichert und technische Anlagen erneuert. Von den zusätzlichen Mitteln entfallen rund 14,42 Millionen Euro auf Landesstraßen und 10,53 Millionen Euro auf Staatsstraßen.
Wasser, Frost, technische Alterung und die tägliche Belastung wirken über Jahre auf die Bauwerke ein. Wer rechtzeitig saniert, abdichtet und technische Anlagen erneuert, erhöht die Sicherheit und kann größere Schäden und aufwendigere Eingriffe vermeiden.
“Instandhaltung ist Vorsorge”, unterstreicht Alfreider. “Unser Ziel ist es, Probleme möglichst früh zu erkennen und zu beheben. Damit schützen wir nicht nur unsere Infrastruktur, sondern vor allem die Menschen, die sie jeden Tag nutzen.”
Auch auf unvorhersehbare Ereignisse und Unwetterschäden soll weiterhin rasch reagiert werden können. Der Beschluss schafft deshalb innerhalb der festgelegten Prioritäten die notwendige Flexibilität, dringende Maßnahmen anzupassen.




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