Am Dienstag gab es in Innsbruck einen "landesüblichen Empfang"

Staatsoberhäupter treffen sich beim Forum Alpbach

Mittwoch, 02. September 2026 | 12:05 Uhr

Von: importer

Das am Dienstag in Innsbruck gestartete Treffen von Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit den Staatsoberhäuptern aus fünf deutschsprachigen Ländern hat am Mittwoch im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach (EFA) seine Fortsetzung gefunden. Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) nahm zusammen mit EFA-Präsident Othmar Karas und Bürgermeister Markus Bischofer gegen 10.00 Uhr im malerischen Alpbachtal vor dem Congress Centrum den hohen Besuch in Empfang.

Abseits der Medien nahm dann das Treffen der Staatsoberhäupter – neben Van der Bellen auch Belgiens König Philippe, Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Großherzog Guillaume von Luxemburg und der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin samt Gattinnen – im Congress Centrum seinen Lauf. Das EFA war bereits am 24. August gestartet und befand sich mitten in den “Conference Days”, die den “Academy Days” und “Euregio Days” folgten. Das diesjährige Motto lautete “How Europe wins”, während das Treffen der Staatsoberhäupter unter dem verwandten Motto “Zusammenhalt in Europa” lief. Dafür dürfte das Europäische Forum Alpbach den passenden Rahmen liefern, ging es doch seit dessen Gründung 1945 um ein geeintes Europa und Begegnungen über Staatsgrenzen hinweg.

Begegnung mit Stipendiaten

Nach der Arbeitssitzung zum EFA-Jahresmotto wollten sich die Oberhäupter noch mit sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten aus ihren jeweiligen Heimatländern im Alpbacher Hof austauschen. Auch dieser Austausch werde abseits der Medien stattfinden, hieß es seitens der Organisatoren.

Dienstag mit Bergisel, Gletscher und Schützen

Schon am Dienstag hatte Van der Bellen den hohen Gästen seine Heimat bei Traumwetter präsentieren können: Während am späten Vormittag am geschichtsträchtigen Bergisel im Restaurant 1809 mit Blick über Innsbruck ein Arbeitsmittagessen stattfand, ging es am Nachmittag in luftige Höhe in die Bergkulisse des Stubaier Gletschers. Abends beim “landesüblichen Empfang” fuhr Tirol dann sämtliche traditionsreichen Geschütze in Form des “landesüblichen Empfangs” vor der Innsbrucker Hofburg auf: Von Schützenabordnungen, der Bundesmusikkapelle Ellbögen, Abordnungen von Traditionsverbänden, Ehrensalven bis hin zu von Marketenderinnen ausgegebenen “Schnapserln”.

Das bisher letzte Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter hatte fast genau vor einem Jahr in Bad Ragaz im Kanton St. Gallen in der Schweiz stattgefunden. Im Jahr 2019 war man zuletzt in Österreich, nämlich in Linz.

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