Von: importer
Bei einem russischen Raketenangriff sind in der südostukrainischen Großstadt Dnipro mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere fünf seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft des Gebiets Dnipropetrowsk mit. Ziel sind nach Angaben des Gebietsgouverneurs Olexander Hanscha Lebensmittellager gewesen. Es sei zu einem Brand gekommen. Bei einem Angriff auf die Hafenstadt Odessa gab es acht Verletzte.
Auch die Hauptstadt Kiew wurde nach Behördenangaben erneut von russischen Drohnen angegriffen. Mindestens neun Menschen seien verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Mehrere Gebäude, darunter fünf Wohnhäuser, ein Kindergarten und Lager seien beschädigt worden.
Bildungsminister Andrij Butenko zufolge gab es auch Schäden an der Universität für Lebensmitteltechnologie im Zentrum der Dreimillionenstadt. “Zum Glück waren die Studenten im Schutzkeller – 160 Studenten”, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj zuvor bereits auf sozialen Netzwerken, ohne die Hochschule direkt zu nennen.
Verletzte bei russischem Angriff auf Odessa
Russland hat nach ukrainischen Angaben erneut die Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa attackiert. Dabei seien acht Menschen verletzt worden, teilte der Leiter der Militärverwaltung der Stadt, Serhij Lyssak, auf Telegram mit. Außerdem seien Infrastruktur und Wohngebäude beschädigt worden. So sei ein 24-stöckiges Hochhaus getroffen worden. Nach einem russischen Angriff auf wichtige Energieanlagen in der Region Odessa seien vorübergehend mehr als 350.000 Haushalte ohne Strom.
Dies teilte der Energieversorger DTEK mit. In den vergangenen Monaten hat Russland die Zahl und Intensität seiner Drohnenangriffe auf die Region Odessa deutlich erhöht. Das Gebiet gilt als einer der wichtigsten Knotenpunkte für den ukrainischen Außen- und Binnenhandel.
Ukraine gibt Bau unterirdischer Treibstofflager bekannt
Die Ukraine legt angesichts der täglichen russischen Angriffe auf ihr Energiesystem nach eigenen Angaben ein Netzwerk unterirdischer Treibstofflager an. Priorität habe die ununterbrochene Versorgung mit Diesel, insbesondere für Verteidigungszwecke und kritische Infrastruktur, erklärte Energieminister Denys Schmyhal. Zudem haben die Ukraine und Rumänien Schmyhal zufolge vereinbart, die Kapazitäten für Treibstofflieferungen nach Kiew auf der Schiene und über Flusshäfen auszubauen. Russland hat in den vergangenen Wochen seine Angriffe auf Tankstellen verstärkt und rund 300 davon vor allem in den Frontregionen zerstört oder beschädigt.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen