Von: Lukas Unterkofler
Bozen – Der freiheitliche Landesparteiobmann Roland Stauder bewertet die Presseaussendung der Süd-Tiroler Freiheit gegen Landesrätin Ulli Mair als peinlichen Versuch, aus der unsäglichen Urzí-Debatte einen parteipolitischen Profit zu schlagen, anstatt sachpolitische Lösungen zu liefern.
Die Süd-Tiroler Freiheit hatte bemängelt, dass von der freiheitlichen Landesrätin Ulli Maier bislang kein Wort zur Wahlkreisdebatte gekommen sei und die Frage gestellt, was nur aus den Freiheitlichen geworden sei.
Nun antwortet der Parteiobmann der Freiheitlichen: “Es darf daran erinnert werden, dass sich die Süd-Tiroler Freiheit noch nie für Parlamentswahlen interessiert und diese konsequent boykottiert hat. Der Süd-Tiroler Freiheit war es herzlich egal, ob Südtirol in Rom durch Linke, Rechte oder gar nicht vertreten wird. Dass sie jetzt plötzlich die Aufspaltung des Senatswahlkreises Bozen-Unterland für parteipolitisches Geplänkel missbraucht, ist halbherzig, unanständig und unreif”, urteilt Roland Stauder.
“Im Gegensatz zur Süd-Tiroler Freiheit würden die Freiheitlichen über einen klaren Plan im Hinblick auf die Wahlkreisaufteilung verfügen und setzen sich sowohl in der Abgeordnetenkammer wie im Senat für einen Wahlkreis Südtirol mit reinem Verhältniswahlrecht ein”, so Stauder weiter.
“Es stellt sich abschließend die Frage, mit wem der Abgeordnete Sven Knoll, der die derzeitige Koalition in Südtirol eigenmächtig abblasen möchte, in der Folge koalieren will“ fragt sich Roland Stauder.




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