Von: mk
Martell – Martell rückt dem nächsten internationalen Großereignis einen weiteren Schritt näher. Bei einer technischen Begehung verschaffte sich der zuständige Renndirektor der International Biathlon Union (IBU) in der vergangenen Woche einen Überblick über die Wettkampfanlage, sowie die Vorbereitungen für den IBU Cup vom 10. bis 14. März 2027. Gleichzeitig nutzte Biathlon Martell den Sommer für einen besonderen Dank an seine zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer.
Die Vorbereitungen für den nächsten internationalen Biathlon-Höhepunkt in Martell laufen planmäßig. Renndirektor für den IBU Cup Kristjan Oja besuchte in der vergangenen Woche das Biathlonzentrum Grogg zu einer technischen Begehung der Wettkampfanlage. Gemeinsam mit dem Organisationskomitee wurden die Infrastruktur, organisatorische Abläufe und die Anforderungen für den IBU Cup 2027 besprochen. Besonders getüftelt wurde am Stadionplan für die Single-Mixed-Staffel. Gleichzeitig wurden die nötigen Schritte für die Lizenzverlängerung der Anlage vervollständigt, die im November 2026 ausgelaufen wäre.
Die jungen Athletinnen und Athleten aus dem IBU-Cup machen von 10. bis 14. März 2027 Station in der Südtiroler Biathlonhochburg. Die Rennen in Martell werden den Abschluss der Saison 2026/27 im IBU-Cup bilden und als Finalwettkämpfe ausgetragen. Auf dem Programm stehen in rund acht Monaten eine Mixed-Staffel und eine Single-Mixed-Staffel sowie jeweils zwei Sprint- und zwei Verfolgungsrennen. Die Inspektion diente dazu, den aktuellen Stand der Vorbereitungen zu bewerten und die nächsten organisatorischen Schritte festzulegen und sicherzustellen, dass alles planmäßig anläuft.
Eine leistungsfähige Infrastruktur und ein eingespieltes Team
Dabei blickte man gemeinsam auch auf die jüngsten internationalen Veranstaltungen im Martelltal zurück. Sowohl die erfolgreich durchgeführten Offenen Europameisterschaften 2025 als auch der IBU Junior Cup im vergangenen Dezember fanden erneut große Anerkennung. Die Veranstaltungen haben gezeigt, dass Martell über eine leistungsfähige Infrastruktur, ein eingespieltes Organisationsteam und eine große Erfahrung bei internationalen Wettkämpfen verfügt.
„Die positiven Rückmeldungen der IBU sind für uns eine schöne Bestätigung unserer Arbeit. Gleichzeitig wissen wir, dass bis März 2027 noch einiges zu tun ist. Gemeinsam mit unserem starken Team werden wir die nächsten Schritte konsequent angehen, damit sich Martell erneut als verlässlicher und professioneller Veranstalter präsentieren kann“, sagt Georg Altstätter, Bürgermeister von Martell und OK-Chef.
Der Ausflug nach Antholz
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind dabei die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer. Als kleines Dankeschön organisierte Biathlon Martell am vergangenen Wochenende einen gemeinsamen Ausflug nach Antholz. Dort erhielten die Ehrenamtlichen Einblicke in die Olympic Arena, die nach der erfolgreichen Abwicklung der Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 im kommenden Winter wieder Austragungsort eines Weltcups sein wird. Bei einer Führung durch die Anlage, durchgeführt vom Antholzer OK-Chef Lorenz Leitgeb und dem Wettkampfleiter Georg Kircher, erhielten die Teilnehmenden aus Martell spannende Eindrücke hinter die Kulissen. Im Anschluss ging es noch auf die Steinzger Alm, wo das Marteller Team bestens bewirtet wurde. „Ohne unsere Freiwilligen wären unsere Veranstaltungen im Martell nicht machbar. Mit diesem Ausflug wollten wir uns für die wertvolle Arbeit bedanken“, fasste Altstätter den gemeinsamen Tag zusammen.




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