Von: apa
Österreichs Fußball-Nationalteam muss im WM-Sechzehntelfinale am Donnerstag (21.00 Uhr MESZ/live ServusTV) in Los Angeles gegen Spanien ohne Außenverteidiger Phillipp Mwene auskommen. Der 32-Jährige vom FSV Mainz laboriert an einer Muskelverletzung im Oberschenkel. Das gab der ÖFB am Mittwoch bekannt. Als Linksverteidiger dürfte damit wie im Gruppenspiel gegen Argentinien (0:2) Konrad Laimer beginnen. Sein Gegenspieler wäre Spaniens Topstar Lamine Yamal.
Mwene hatte sich die Verletzung laut Angaben eines ÖFB-Sprechers am Dienstag im Training in Santa Barbara zugezogen. Eine MRT-Untersuchung am Abend habe keine gravierende Verletzung ergeben, Mwene fällt aber zumindest für das erste K.o.-Spiel aus. Als weitere Linksverteidiger-Option steht noch Alexander Prass im Kader. Mwene wäre theoretisch auch für die rechte Außenbahn infrage gekommen, wenn sich Teamchef Ralf Rangnick dort gegen den bisherigen Stammspieler Stefan Posch entschieden hätte.
Alle anderen 25 ÖFB-Kaderspieler absolvierten Mittwochmittag (Ortszeit) das letzte Training in Santa Barbara, das gleichzeitig als Abschlusstraining für die Partie gegen Spanien diente. Das Teamcamp an der kalifornischen Pazifikküste wurde nach dem Mittagessen aufgelöst. Am Nachmittag erfolgte die Abreise mit dem Bus nach Los Angeles. Von dort würde es im Erfolgsfall gegen den Europameister bereits am Freitag direkt nach Dallas weitergehen, wo am Montag das Achtelfinale gegen Portugal oder Kroatien auf dem Programm stehen würde.
Spanien-Training mit Munoz und Pino
Die Spanier absolvierten ihr Abschlusstraining am Mittwoch zeitgleich in Carson, einem Vorort von Los Angeles, im Stadion des MLS-Clubs Los Angeles Galaxy. Angreifer Victor Munoz, den zuletzt wochenlang Wadenprobleme geplagt hatten, trainierte wie am Vortag mit der Mannschaft. Der 22-Jährige, der per Monatsbeginn von Osasuna zu Liverpool gewechselt ist, wird aber höchstens auf der Bank beginnen.
Der im abschließenden Gruppenspiel gegen Uruguay (1:0) an der Schulter verletzte Flügelspieler Yeremy Pino kehrte ins Mannschaftstraining zurück, sein linker Arm war aber offensichtlich noch eingeschränkt beweglich. Ursprünglich war sogar ein Schlüsselbeinbruch befürchtet worden. Einsatzchancen dürfte der Crystal-Palace-Profi frühestens wieder in einem möglichen Achtelfinale haben. Noch länger wird es bei Nico Williams dauern. Den Offensivstar von Athletic Bilbao plagt eine Adduktorenverletzung. Er arbeitete am Mittwoch abseits der Mannschaft individuell.




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