Von: importer
Österreichs Basketballer haben am Sonntag in Wien in der EM-Vorqualifikation gegen Nordmazedonien eine 59:91 (30:49)-Schlappe kassiert. In Folge des 72:77 am Donnerstag auf Zypern ist das Team von Coach Aramis Naglic in dieser Gruppe weiter sieglos. Nur der Gruppensieger steigt direkt in die nächste Phase auf, das ist für die ÖBV-Equipe auch wegen der hohen Abfuhr nun wohl außer Reichweite. Nach den beiden “Rückspielen” würde es damit 2027 in einer Zwischenrunde weitergehen.
Die Österreicher waren stark ersatzgeschwächt mit einer mehrheitlich jungen Truppe angetreten. “Mit diesem Kader können wir physisch und technisch mit solchen Teams nicht mithalten”, sagte Naglic im ORF. Es fehle an der Basis eines breiten Kaders. “Vielleicht muss der Verband entscheiden, mit den Jungen neu aufzubauen.” Auf Spielerseite vermisste Erol Ersek eine Struktur im rot-weiß-roten Spiel. “Wir müssen auch dagegenhalten, physischer spielen.” Nordin Kapic bemängelte, dass nicht alle Akteure alle Trainer-Anweisungen befolgt hätten.
Vor dem Spiel war Enis Murati verabschiedet worden. Der ehemalige MVP und vierfache Liga-Meister sowie Österreichs erfolgreichster 3×3-Spieler verabschiedete sich in die “Basketball-Pension”. Den 3×3-EM-Titel 2024 vor heimischem Publikum setzt der 2013 eingebürgerte, gebürtige Kosovare ganz oben hin: “Das ist mit nichts zu vergleichen.” Für seine ehemaligen Kollegen geht die EM-Vorqualifikation Ende November daheim gegen Zypern weiter, in Nordmazedonien gastiert man im Februar.




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