Vereinbarungszusatz genehmigt

Olympische Winterspiele 2026: Landesregierung setzt weitere Schritte

Dienstag, 19. November 2019 | 14:06 Uhr

Bozen – Im Hinblick auf die XXV. Olympischen Winterspiele, die vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina, aber auch in Antholz in Südtirol ausgetragen werden, hat die Landesregierung heute weitere Schritte gesetzt: Sie hat einen Vereinbarungszusatz genehmigt, der den Einsatz der verbleibenden Finanzmittel aus der Bewerbungsphase auch in der Übergangszeit sicherstellt. Es handelt sich dabei um 40.000 Euro.

Landeshauptmann Arno Kompatscher gab nach der heutigen Regierungssitzung Einblick in das verwalterisch und finanztechnisch komplexe Verfahren zur Ausrichtung der Winterolympiade 2026. Mit Vincenzo Novari sei ein “Renommierter Manager mit internationaler Erfahrung, der viele Sprachen spricht” zum Generaldirektor (CEO) gewählt worden. Nun gelte es das Organisationskomitee (Comitato Organizzatore OCOG) zu bestellen und das staatliche Olympiagesetz zu erarbeiten. Derzeit liegt der Gesetzentwurf im Parlament auf. “Zum Entwurf gibt es mehrere Änderungsanträge, darunter auch von Südtiroler Seite”, sagte Kompatscher.

Der Landeshauptmann verwies heute erneut darauf, dass Südtirol in allen Entscheidungsgremien mit gleichem Stimm- und Mitspracherecht vertreten sein werde. Das Land habe damit beispielsweise wie alle anderen beteiligten Regionen ein Vetorecht, wenn es um Budgetfragen gehe. “Dadurch können wir uns vor möglichen finanziellen Risiken schützen”, erklärte der Landeshauptmann.

In der Zwischenzeit ist das Landesgesetz zur “Teilnahme der Autonomen Provinz Bozen an der Organisation der XXV. Olympischen Winterspiele und der XV. Paralympischen Winterspiele 2026” nach seiner Genehmigung durch den Landtag und der Veröffentlichung im Amtsblatt seit 15. November in Kraft.

Von: mk

Bezirk: Bozen, Pustertal

Kommentare

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4 Kommentare auf "Olympische Winterspiele 2026: Landesregierung setzt weitere Schritte"


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Blitz
Blitz
Universalgelehrter
18 Tage 17 h

Olympische Spiele, na donkschian;
miar hobm sischt üneroll Casino genua .

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
18 Tage 17 h

Wie, jetzt auch die Paralympischen Spiele? Ich dachte diese werden im kleineren Kreis auf weniger Sportstätten aufgeteilt und somit ist Antholz nicht betroffen.

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
18 Tage 6 h

Ich möchte ergänzen: alle nordischen Wettkämpfe (inklusive Biathlon) der Paralympischen Winterspiele 2026 finden in Valdidentro (Lombardei) statt. Somit nichts in Südtirol.

nuisnix
nuisnix
Superredner
18 Tage 15 h

Und mit den Gelder des “Grenzgemeindenfonds” für ärmere benachteiligte Gemeinden wird die Bobbahn in Cortina finanziert…

Ok, Cortina ist eine arme Gemeinde…
Ok, eine Bobbahn ist eine urwichtige Einrichtung für eine arme Gemeinde…
Ok, wir haben das Geld ja zum “Verschiirn”…

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