Potapova haderte zwischendurch immer wieder mit ihrem Spiel

Potapova bezwingt Jeanjean – Zum 4. Mal in 3. US-Open-Runde

Donnerstag, 03. September 2026 | 19:32 Uhr

Von: importer

Anastasia Potapova hat zum vierten Mal in ihrer Karriere den Sprung in die 3. Runde bei den Tennis-US-Open geschafft. Die Nummer 24 des Turniers schaltete am Donnerstag die Französin Leolia Jeanjean mit 6:4,2:6,6:3 aus und gab damit bei der zweiten Hürde den ersten Satz ab. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale wartet im direkten ÖTV-Duell Lilli Tagger oder die US-amerikanische Vorjahresfinalistin und Weltranglistenzehnte Amanda Anisimova, die gerade gegeneinander spielen.

Potapova konnte zu Beginn an ihren souveränen Auftritt beim 6:2,6:2-Auftakterfolg über die Lettin Darja Semenistaja anschließen, gab auf dem Weg zu einer 2:0-Führung nur einen Punkt ab. Die in der Rangliste nur auf Position 127 liegende Französin legte ihre anfängliche Schwächephase aber ab und schaffte mit ihrer dritten Chance zum 3:3 das Rebreak. Potapova erarbeitete sich ihren Vorsprung mit dem Break zum 5:4 aber wieder zurück und ließ sich diesen diesmal nicht mehr nehmen. Mit etwas Bauchweh verwertete die 25-Jährige ihren dritten Satzball.

Fehleranfälliger Auftritt der ÖTV-Akteurin

Den Schwung konnte sie aber nicht wirklich mitnehmen, ihr Spiel wurde immer fehleranfälliger. Jeanjean stellte mit einem Winner samt Break auf 4:2 und schaffte im zweiten Satz damit die Vorentscheidung. Nach drei “wilden” Fehlern bei Aufschlag von Potapova nutzte Jeanjean ihren zweiten Satzball, um auf 6:2 zu stellen. Österreichs Nummer eins verließ kurz den Platz, um sich wieder zu sammeln, und das zahlte sich aus. Potapova haderte plötzlich nicht mehr mit ihrem Spiel, zog dieses wie zu Beginn voll durch und stellte auf 2:0.

Wie auch in den Sätzen eins und zwei streute sie aber plötzlich wieder zahlreiche unerzwungene Fehler ein. Jeanjean brachte sehr viele Bälle zurück und wartete auf die Fehler, was sich bezahlt machte. Ihre dritte Breakchance verwertete sie zum 2:2. Potapova, die schon zuvor aus Enttäuschung laut aufgeschrien hatte, warf entnervt den Schläger weg. Doch auch die Leistung der Französin blieb sehr schwankend, dadurch kam Potapova bei 3:3 zu vier Breakbällen und nutzte den letzten davon, da sich ihre Gegnerin bei einem Ball an die Linie verschätzt hatte und diesen passieren ließ. Das war die Vorentscheidung. Potapova agierte wieder solide und verwertete nach 2:11 Stunden ihren ersten Matchball zu einem weiteren Break.

Am Ende standen 54 unerzwungene Fehler (zu 41) und 31 Winner (zu 12) in der Statistik. Beiden Akteurinnen unterliefen im ersten direkten Duell überhaupt gleich neun Doppelfehler. Will Potapova zum zweiten Mal nach 2024 ins Achtelfinale einziehen, muss in der nächsten Partie sicher eine Steigerung her. 2025 war für Potapova in der 3. Runde Endstation.

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