Von: importer
Paris St. Germain hat mit einer Galavorstellung einen neuen Rekord in der Fußball-Champions-League aufgestellt. Beim 6:0 bei Villarreal gelangen dem Titelverteidiger in den ersten 17 Minuten und damit so früh wie nie zuvor vier Treffer in der “Königsklasse”. Während die Franzosen auch ihr viertes Spiel gewannen, verlor Aston Villa mit einem 0:3 beim FC Barcelona die weiße Weste. Die Spanier fuhren Sieg Nummer drei ein, wie Sporting Lissabon (1:0 gegen Schachtar Donezk).
Zwei Zähler dahinter liegt zur Halbzeit der Ligaphase der FC Bayern, der sich auch dank eines Tors von Rechtsverteidiger Konrad Laimer bei Atletico Madrid 2:0 durchsetzte und damit weiter ohne Niederlage ist. Nur ein persönliches Erfolgserlebnis gab es mit Yanik Spalt für einen anderen Österreicher. Der 19-jährige ÖFB-U21-Teamkicker gab beim 0:2 des VfB Stuttgart bei Galatasaray Istanbul ab der 18. Minute sein Debüt in der “Königsklasse”. Die Stuttgarter haben sieben Punkte und einen mehr als der LASK (4:0 gegen Kevin Wimmers Slovan Bratislava), Inter Mailand (3:0 bei Feyenoord Rotterdam) und Manchester United, das beim 3:2 gegen die AS Roma ein starkes Comeback hinlegte. Keine Tore fielen beim Duell von Bodö/Glimt mit Lille.
Vier PSG-Tore in 16:02 Minuten
PSG sorgte trotz des Fehlens der verletzten Starspieler Khvicha Kvaratskhelia und Ousmane Dembele auf spanischem Boden für ein Angriffsfurioso, wobei hilfreich war, dass das “Gelbe U-Boot” die ersten Minuten völlig verschlief. Joao Neves (5.), Desire Doue (12.), Senny Mayulu (13.) und Fabian Ruiz (17.) sorgten schon in 16:02 Minuten für klarste Verhältnisse und die laut Opta-Angaben neue Bestmarke. In Hälfte zwei legten neuerlich Ruiz (50.) und CL-Debütant David Boly (78.) weitere Treffer nach. Das von Luis Enrique gecoachte PSG untermauerte damit das Standing als Team mit den meisten Toren (20) in der laufenden Saison.
Barcelona gelang im Estadio Camp Nou ebenfalls ein Traumstart, Superstar Lamine Yamal fing einen Fehlpass ab und traf ins lange Eck (7.). Sonst war vorerst wenig los, ehe nach der Pause Raphinha als Doppel-Torschütze (52., 64.) glänzte. Der einzige Treffer von Sporting Lissabon an der Londoner Stamford Bridge im Ausweichquartier von Donezk gelang Issa Doumbia (59.). Der einzige Punkteverlust der Portugiesen war die 2:3-Heimniederlage gegen Österreichs Meister LASK, der mit zwei Siegen voll auf Aufstiegskurs liegt.
Laimer traf sehenswert zum 2:0
Die Bayern mühten sich in Madrid, ehe Lennart Karl Atleticos Robin Le Normand im Strafraum den Ball abluchste und eiskalt abschloss (54.). Laimer (74.) machte den Deckel auf die Partie, hämmerte den Ball nach Kane-Zuspiel aus spitzem Winkel unter die Latte. Für den 29-Jährigen war es der dritte Treffer im 57. Spiel im wichtigsten Europacupbewerb. In der 89. Minute bekam er seinen verdienten Abschiedsapplaus. Spalt durfte im Dress von Stuttgart ab der 18. Minute nach einer Verletzung von Atakan Karazor im Mittelfeldzentrum ran. Treffer fielen danach keine mehr, Aleksei Batrakow (12., 15.) hatte doppelt getroffen, nachdem zuvor Stuttgarts Jamie Leweling bei einer Aktion zweimal Aluminium getroffen hatte (8.).
Kurz vor der Pause kam Spalt in einem Zweikampf mit dem Doppel-Torschützen zu spät und sah zurecht die Gelbe Karte. Es war sein dritter Pflichtspieleinsatz bei den Profis in dieser Saison. Nach Wiederbeginn drückte Stuttgart, hatte aber auch kein Glück, so wurde der Anschlusstreffer von Chris Führich zurecht wegen einer leichten Undav-Abseitsstellung zuvor nicht anerkannt (75.). Stuttgart verlor erstmals, die Türken fixierten den zweiten Sieg.
Inter setzte sich dank Treffern von Yann Bisseck (8.), Pio Esposito (34.) und Piotr Zielinski (54.) durch. Mit der Roma gab ein anderer italienischer Club eine rasche 2:0-Führung aus der Hand. Bruno Fernandes mit einem im zweiten Anlauf verwandelten Elfmeter (58.) sowie Matheus Cunha (83., 86.) drehten die Partie im Old Trafford. Der Matchwinner sah in der Nachspielzeit noch die Ampelkarte.




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