Von: importer
Salzburg hat Rapid mit einem klaren Heimsieg im direkten Duell die erste Saisonniederlage zugefügt. Die Hütteldorfer kassierten im Nachtragsspiel der 4. Runde eine 1:5-(0:3)-Niederlage und wurden in der Tabelle somit vom ehemaligen Serienchampion, der weiter unbesiegt ist, überholt. Die Salzburger sind mit 13 Punkten neuer erster Verfolger vom makellosen Leader LASK (15). Die Austria unterlag davor der WSG Tirol in Wien mit 0:1 (0:0) und ist weiter Schlusslicht der Tabelle.
Tabakovic nicht zu bremsen
Salzburg revanchierte sich vor 12.153 Zuschauern in Wals-Siezenheim eindrucksvoll für zuvor drei 0:1-Niederlagen gegen Rapid in Serie. Haris Tabakovic zeigte sich früh in Torlaune (4., 21.) und erhöhte sein Konto auf acht Pflichtspieltore. Zudem trugen sich auch Kapitän Nikolas Veratschnig (15.), Edmund Baidoo (46.) und Karim Konate (90.) in die Schützenliste ein. Den Rapidlern gelang durch Kapitän Matthias Seidl (51.) zumindest Ergebniskosmetik.
Tabakovic bekamen die Grün-Weißen kaum in den Griff. Schon nach etwas mehr als drei Minuten verschaffte sich der Angreifer nach einem Kitano-Zuspiel mit einem Haken im Duell mit Jannes Horn Platz und ließ Niklas Hedl mit einem wuchtigen Abschluss keine Chance. Beim zweiten Treffer schoss Tabakovic Serge-Philippe Raux-Yao den Ball an den Kopf, von dort landete er vor den Füßen von Veratschnig, der ihn mit links unter die Latte knallte. Nach einer Mazurek-Vorarbeit hatte Tabakovic wieder zu viel Platz und schlenzte den Ball von knapp außerhalb des Strafraums zum 3:0 ins Eck.
Harmlose Austria mit nächster Niederlage
Die Austria musste den nächsten schweren Rückschlag hinnehmen. Nach fünf Runden liegt das Team von Trainer Stephan Helm mit nur drei Zählern weiter am Tabellenende. Das Goldtor für die WSG erzielte der US-Amerikaner Drew Murray (66.) nach einem Eckball. Die Tiroler schoben sich mit dem zweiten Sieg in Folge auf Rang fünf.
Die Austria blieb auch nach dem Gegentreffer offensiv harmlos. Die Wiener haben in dieser Saison bisher nur mit einem 2:0 Mitte August in Hartberg angeschrieben. Für die WSG endete eine lange Durststrecke in Wien-Favoriten. Acht Partien in Folge hatten die Wattener nicht bei der Austria gewonnen, in den vergangenen vier Auftritten waren sie jeweils ohne Torerfolg geblieben.




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