Von: Sophia Molitor
Brixen – In den kommenden Wochen werden an den Bahnhöfen Brixen und Percha-Kronplatz die bestehenden Aufzugsanlagen erneuert. Die Arbeiten werden im Auftrag des italienischen Schienennetzbetreibers RFI durchgeführt und sollen die Zuverlässigkeit der Anlagen dauerhaft erhöhen.
Die Aufzüge an den Bahnhöfen waren in der Vergangenheit immer wieder ein Schwachpunkt und haben bei Ausfällen zu berechtigtem Ärger bei den Fahrgästen geführt. Mit dem Austausch der Anlagen setzt RFI nun einen konkreten Schritt, um die Situation nachhaltig zu verbessern.
In Brixen beginnen die Arbeiten am 6. September. Der Abschluss ist für den 12. Oktober vorgesehen. Am Bahnhof Percha-Kronplatz starten die Arbeiten am 21. September und sollen bis Mitte November abgeschlossen sein.
Die Zeiträume wurden bewusst so gewählt, dass die Einschränkungen für die Fahrgäste möglichst gering bleiben. In Brixen wurde die Hauptreisezeit abgewartet, in der besonders viele Reisende mit schwerem Gepäck und Fahrrädern unterwegs sind. Auch in Percha-Kronplatz wurde der Beginn der Arbeiten so gelegt, dass Zeiten mit besonders hohem Fahrgastaufkommen möglichst vermieden werden.
Vorübergehende Unterstützung auch während der Arbeiten
Während der jeweiligen Bauphase stehen die betroffenen Aufzüge vorübergehend nicht zur Verfügung. Um die Einschränkungen für die Reisenden möglichst gering zu halten, richtet RFI während der Arbeiten einen Trägerdienst vor Ort ein. Dieser unterstützt Fahrgäste beim Transport ihres Gepäcks und beim Erreichen der Bahnsteige.
“Wir wissen, dass die Aufzüge an unseren Bahnhöfen immer wieder Anlass zu berechtigter Kritik gegeben haben. Gerade für ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen, Reisende mit Gepäck und Menschen mit eingeschränkter Mobilität muss auf einen Aufzug Verlass sein”, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. “Deshalb ist der Austausch der Anlagen in Brixen und Percha-Kronplatz ein wichtiger und notwendiger Schritt. Entscheidend ist für uns, dass die Zuverlässigkeit spürbar steigt.”
Das Mobilitätsressort steht zu diesem Thema in laufendem Austausch mit RFI. In den vergangenen Monaten konnten Störungen bereits häufiger rascher behoben werden. Mit der nun vorgesehenen Erneuerung der Anlagen soll die Verfügbarkeit langfristig weiter verbessert werden.
“Es geht nicht nur darum, Störungen möglichst schnell zu beheben. Wir müssen dort investieren, wo Anlagen dauerhaft nicht die notwendige Zuverlässigkeit bieten”, betont Alfreider. “Die Zusammenarbeit mit RFI ist dabei wichtig, damit Probleme offen angesprochen und konkrete Verbesserungen umgesetzt werden.”
RFI informiert die Fahrgäste zusätzlich mit Hinweisen an den Bahnhöfen über die Arbeiten und die vorübergehende Nichtverfügbarkeit der Aufzüge.




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