Von: Sophia Molitor
Sexten – Jannik Sinners aktuelle Knieprobleme könnten eine Vorgeschichte haben, die bis in seine Kindheit zurückreicht. Diese Vermutung äußert Alfio Caronti, der den Südtiroler Tennisstar bereits als Jugendlicher betreut hat, in einem Interview mit der „Gazzetta dello Sport“. Einen gesicherten medizinischen Zusammenhang stellt er dabei noch nicht her.
Caronti begann nach eigenen Angaben mit Sinners Betreuung, als dieser 13 Jahre alt war und an der Akademie von Riccardo Piatti trainierte. Im Mittelpunkt standen Gleichgewicht und Bewegungskoordination. „Jannik ist eine perfekte Maschine, die jedoch gewartet werden muss“, beschreibt der Chiropraktiker den Spitzenspieler.
Als möglichen Hintergrund nennt Caronti einen Sturz, den Sinner im Alter von etwa fünf Jahren nach einem Schubser erlitten haben soll. Dieser könnte eine unbewusste Unsicherheit bei bestimmten Bewegungen hinterlassen haben. Auch den späteren Sturz in Wimbledon bringt Caronti damit in Verbindung. Dabei könnte sich seiner Einschätzung nach eine Schwierigkeit beim Aufsetzen des rechten Fußes verstärkt haben.
Ob diese Vorgänge tatsächlich mit Sinners aktueller Entzündung des Iliotibialbands zusammenhängen, ist allerdings nicht belegt und bleibt bis dahin eine Einschätzung von Caronti.




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