Von: apa
Die beiden Topgesetzten sind bei den Tennis-French-Open in Paris problemlos in die zweite Runde gekommen. Der Südtiroler Jannik Sinner gewann in der Dienstag-Nightsession gegen den Franzosen Clement Tabur 6:1,6:3,6:4, die Belarussin Aryna Sabalenka gegen die Spanierin Jessica Bouzas Maneiro 6:4,6:2. Auch Titelverteidigerin Coco Gauff kam weiter, die mögliche Drittrundengegnerin der Österreicherin Anastasia Potapova besiegte ihre US-Landsfrau Taylor Townsend 6:4,6:0.
Zwei Vertretern der Top Ten der Männer war die Auftakthürde zu hoch. Der Russe Daniil Medwedew unterlag als Nummer sechs gesetzt dem Australier Adam Walton in fünf Sätzen, der neuntgereihte Kasache Alexander Bublik dem 36-jährigen Deutschen Jan-Lennard Struff in deren vier. Während das Out des aktuellen Gstaad- und Kitzbühel-Siegers unerwartet kam, war jenes Medwedews keine so große Überraschung. Bei zehn Teilnahmen in Roland Garros unterlag er nun zum siebenten Mal in seinem Startmatch. Zweimal kam er ins Achtelfinale, 2021 ins Viertelfinale.
French-Open-Geschichte schrieb der Franzose Moise Kouame. Mit einem 7:6(4),6:2,6:1 gegen den ehemaligen kroatischen US-Open-Sieger Marin Cilic feierte der erst seit März 17-Jährige als jüngster Spieler bei diesem Turnier seit 1991 einen Sieg. Einen Grand-Slam-Sieger im Männer-Einzel von Paris so jung zu besiegen, hat überhaupt niemand anderer geschafft. Cilic ist als 37-Jähriger mehr als doppelt so alt wie der vom Publikum frenetisch angefeuerte Kouame.




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