Von: apa
Maximilian Steinlechner und Sepp Straka sind zur Halbzeit der Austrian Alpine Golf Open im Spitzenfeld mit dabei. Steinlechner spielte am Freitag in Kitzbühel eine 68er-Runde und ist mit gesamt 7 unter Par Elfter, gleichauf mit Straka. Der PGA-Star verbesserte sich mit einer 66 um 14 Ränge. Für Bernd Wiesberger lief es mit einer 69 nicht ganz nach Wunsch, den Cut meisterte er als 30. aber locker. Matthias Schwab verpasste hingegen den Sprung ins Wochenende um einen Schlag.
Mehr als 7.000 Zuschauer fanden sich am Freitag auf dem Golfplatz Kitzbühel-Schwarzsee-Reith ein. Viele liefen bei Straka und Steinlechner, die erneut in Flights direkt nacheinander spielten, mit und lieferten eine ansprechende Atmosphäre. “Gestern war es schon wahnsinnig gut, aber unfassbar, wie die Stimmung heute war. Das ist auf jeden Fall motivierend. Dieses Publikum würde ich jederzeit nehmen”, meinte Straka.
Guter Freitag für Straka
Ansprechend war auch dessen zweite Runde, auch wenn der 33-Jährige auf der dritten Bahn zunächst einen Schlagverlust kassierte. Danach kam Straka in die Gänge. Der Weltranglisten-18. erarbeitete sich viele Chancen, die er in fünf Birdies ummünzte. “Ich habe heute wirklich gut gespielt, den Ball gut getroffen. Ich habe einige gute Putts gespielt, habe mich aber ein paar Mal verlesen. Ein paar Mal war die Geschwindigkeit nicht richtig. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden”, lautete die Tagesbilanz des zweifachen Ryder-Cup-Siegers.
Lokalmatador Steinlechner kam erneut gut in die Runde, der Tiroler spielte vier Birdies auf den “front nine”-Löchern. Ein besseres Ergebnis wurde jedoch durch zwei Bogeys auf der 15 und 18 verhindert. “Der Putt auf der Vier war geil, der ist mit der letzten Umdrehung reingegangen. Das war das erste Birdie und hat Schwung gebracht. Die zweiten Neun heute haben ein bisschen weniger Spaß gemacht. Da ist einfach nichts gegangen. Es war eine solide Runde”, meinte der Innsbrucker.
Von der Spitze sind die beiden Österreicher vor dem Wochenende vier Schläge entfernt. Angeführt wird das Leaderboard vom Engländer Andrew Johnston (11 unter Par), der sich mit einer 62er-Runde ganz nach vorne schoss.
Leichter Dämpfer für Wiesberger
Wiesberger kassierte am Vormittag einen Dämpfer, der Burgenländer hält zur Halbzeit bei 5 unter Par bzw. Rang 30. “Das war ein sehr frustrierender Tag auf allen 18 Löchern.” Sichtlich angefressen kam der 40-Jährige in die Interviewzone und zitierte Rory McIlroy: “Ein sehr guter Spieler hat vor zwei Wochen zu seiner Runde gesagt ‘Shit!’. Das fasst es ziemlich gut zusammen.” Er habe zu viele Chancen liegen lassen, meinte Wiesberger. “Ein Tag zum Abschreiben, hoffentlich der schlechteste diese Woche.”
Für Schwab war eine 70er-Par-Runde bzw. gesamt 2 unter Par ein Schlag zu viel, er muss vorzeitig die Koffer packen. Amateur Lukas Boandl wartete am Freitag mit der besten Runde eines Österreichers auf. Seine 64 (6 unter Par) reichte jedoch nach einer 75 vom Vortag um zwei Schläge nicht. Für elf von insgesamt 14 ÖGV-Teilnehmern kam am Freitag in Kitzbühel das Aus.




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