Von: apa
Die Toronto Raptors haben im Play-off-Duell mit den Cleveland Cavaliers in der National Basketball Association (NBA) erneut ausgeglichen. Sie sorgten am Freitag (Ortszeit) mit einem 112:110 n.V. für das 3:3 im “best of seven”. Jakob Pöltl verbuchte in einem “Wahnsinnsspiel” zwei Punkte, vier Rebounds, zwei Steals sowie je einen Assist und Block in 21:31 Einsatzminuten. Die entscheidende Partie um den Aufstieg in die zweite K.o.-Runde steigt am Sonntag in Ohio.
Spiel sechs war definitiv nichts für schwache Nerven. Die Raptors standen kurz vor dem Aus, als RJ Barrett in der Verlängerung bei noch 1,2 Sekunden auf der Uhr aus der Distanz zum Endstand traf. Der Ball war dabei zunächst vom Ring hochgesprungen, ehe er den Weg durch den Korb fand. Damit hat die spannende Serie weiterhin nur Heimsiege gebracht.
“Extrem hart gekämpft”
“Wir haben wirklich extrem hart gekämpft, wir haben alles gegeben”, sagte Pöltl, der im dritten Viertel zum 71:58 (29. Min.) getroffen hatte. Beim Stand von 78:63 (31.) hatten die Raptors wenig später die höchste Führung inne. Cleveland holte im Schlussabschnitt auf und kam zum 104:104 nach der regulären Spielzeit. Das letzte Wort hatte dann Barrett, der wie Ja’Kobe Walter mit 24 Punkten bilanzierte. Scottie Barnes brachte es als Topscorer der Kanadier auf 25 Zähler und steuerte zudem 14 Assists bei. Cleveland wurde von Evan Mobley mit 26 Punkten angeführt.
“Es war einfach eine äußerst hart umkämpfte Partie”, stellte Pöltl fest und war “froh, dass wir den Sieg einfahren konnten”. Der Fokus sei nun auf die entscheidende Begegnung am Sonntag gerichtet. “Wir freuen uns natürlich auf dieses Spiel. Es wird wieder eine sehr hart umkämpfte Partie, wir werden unseren vollen Einsatz brauchen. Jede Minute von jedem Spieler auf dem Feld wird extrem wichtig sein, wir werden alles geben”, kündigte der 30-jährige Center aus Wien an.
Detroit glich aus, Lakers aufgestiegen
3:3 steht es auch zwischen den Detroit Pistons und Orlando Magic. Das beste Team der Eastern Conference im Grunddurchgang, das in der Serie bereits 1:3 zurückgelegen war, schaffte durch ein 93:79 in Florida den Ausgleich. Cade Cunningham zeichnete für 32 Punkte und zehn Rebounds verantwortlich. Der Gewinner der Serie trifft in der zweiten Play-off-Runde auf Cleveland oder Toronto. Ins Conference-Semifinale eingezogen sind die Los Angeles Lakers. Sie setzten sich dank eines 98:78 bei den Houston Rockets mit 4:2 durch. Altstar LeBron James war mit 28 Zählern der erfolgreichste Werfer.




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