Von: apa
Der Belgier Jasper Philipsen hat die 17. Etappe der Tour de France nach Voiron für sich entschieden. Der Topsprinter gewann zum elften Mal in seiner Karriere eine Tour-Etappe. Er setzte sich im Sprint einer größeren Gruppe vor dem Schweizer Mauro Schmid und dem Niederländer Olav Kooij durch. Die Favoriten um Spitzenreiter Tadej Pogacar ließen es gemächlicher angehen und kamen mit knapp neun Minuten Rückstand ins Ziel. Ab Donnerstag stehen schwere Alpenetappen am Programm.
Pogacar hielt im Gelben Trikot seinen Vorsprung von 4:32 Minuten auf seinen ersten Verfolger Remco Evenepoel. Der auf seinen nächsten Gesamtsieg zusteuernde Titelverteidiger aus Slowenien überquerte im Schlepptau von UAE-Teamkollege Felix Großschartner als 50. die Ziellinie, Evenepoel folgte knapp dahinter. Großschartner liegt in der Gesamtwertung nun auf Rang 33.
Philipsen nach erstem Sieg 2026 glücklich
Für Philipsen war es der erste Sieg in diesem Jahr. Mathieu van der Poel zog für seinen Teamkollegen den Sprint perfekt an. “Es ist eine enorme Erleichterung für mich, dass es diesmal geklappt hat”, meinte ein glücklicher Philipsen im Ziel. Im Vorjahr hatte er bei der Frankreich-Rundfahrt nach einem Sturz samt Schlüsselbeinbruch aufgeben müssen. Der Belgier kann bis Sonntag noch das Punkteklassement der Tour gewinnen. Sein Rückstand auf Leader Mads Pedersen beträgt nur noch sieben Punkte.
Vor der Königsetappe am Samstag nach Alpe d’Huez läutet die 18. Etappe der diesjährigen Tour das große Alpen-Klettern schon ein wenig ein. Zwar gibt es am Donnerstag bis auf die Bergankunft in Orcieres-Merlette nur noch einen weiteren Anstieg der ersten Kategorie, doch 3.800 Höhenmeter sind nicht zu unterschätzen. Die Rundfahrt endet am Sonntag in Paris. Pogacar scheint auf dem Weg zum fünften Toursieg kaum mehr zu stoppen zu sein.




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