Von: mk
Meran/Moos in Passeier/Pfeldern – Raus aus dem Alltag, rein in die Berge hieß es für 15 Junior Ranger am 16. und 17. Juli bei der grenzüberschreitenden Initiative “Youth at the Top – Jugend auf dem Gipfel” im Naturpark Texelgruppe. Organisiert wurde die Aktion vom Amt für Natur gemeinsam mit dem Alpenverein Südtirol (AVS) und auch anlässlich des 50‑jährigen Bestehens des Naturparks Texelgruppe.
Schon zum Start in Meran wurde klar, worum es geht: nämlich darum, Zeit in der Natur zu verbringen, gemeinsam unterwegs sein und die Bergwelt mit neuen Augen sehen. Über Moos in Passeier ging es weiter nach Pfelders. Unterwegs lernten die Jugendlichen den Naturpark kennen und erfuhren Spannendes über Tiere wie Steinbock, Adler und Bartgeier.
Für Annamaria Gapp, Verantwortliche des Naturparkhauses Texelgruppe, liegt genau darin der Wert solcher Tage: “Gemeinsame Erlebnisse in der Natur sind immer etwas Besonderes. Indem wir uns auf das Wunder Natur einlassen, werden wir Teil von ihr.”
Am Nachmittag erreichten die Jugendlichen Pfelders und bezogen ihr Quartier im AVS‑Bergheim. Der Abend stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft. Nach dem Abendessen wurden bei einer Wanderung zum Pfelderer See verschiedene Ökosysteme kennengelernt.
Am zweiten Tag führte eine Wanderung die Jugendlichen zu den Zeppichler Bergwiesen. Mit dem Spektiv entdeckten sie dort unter anderem Braunkehlchen, Gänsegeier, verschiedene Schwalbenarten, einen Grünspecht, einen Mäusebussard und Gämsen. Die Beobachtungen boten den Anlass, sich spielerisch mit den verschiedenen Ökosystemen und ihrer Bedeutung zu beschäftigen.
“Früh aufbrechen, gemeinsam Höhenmeter überwinden, müde und glücklich das Ziel erreichen – das schafft unvergessliche Erinnerungen”, beschreibt Gapp die besondere Dynamik, die sich in der Gruppe entwickelte. Gleichzeitig werde dabei spürbar, wie wertvoll Natur ist und wie wichtig ihr Schutz bleiben
Auch Leo Hilpold, Direktor des Landesamtes für Natur, hebt die langfristige Bedeutung hervor: “Solche Projekte sind sehr fruchtbringend. Sie wirken lange nach und tragen dazu bei, dass aus begeisterten Jugendlichen später im Naturschutz aktive Bürger und Bürgerinnen werden.”




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