Von: Matthias Knapp
Bozen – Der Welttag der Reparatur am 17. Oktober steht ganz im Zeichen des gemeinsamen Reparierens. Wer gerne selbst Hand anlegen und kaputten Dingen neues Leben einhauchen möchte, ist bei den RepairCafés richtig. Für alle Expertinnen und Experten der Südtiroler RepairCafés und für alle, die gerne selbst ein RepairCafé gründen möchten, gibt es an diesem Tag ein Netzwerktreffen im “Fablab unibz” in der Antonio-Rosmini-Straße 9 in Bozen.
Organisiert wird es von der OEW-Organisation für Eine solidarische Welt in Zusammenarbeit mit der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz (Landesamt für Abfallwirtschaft) und dem “Fablab unibz”.
Ab 9.30 Uhr steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Für neue Impulse sorgen Giorgio Nesler mit dem Thema, wie man sich und andere als Freiwillige im RepairCafé motiviert, und Ugo Vallauri, Co-Direktor von “The Restart Project” und Co-Gründer von “Right to Repair Europe”, der das Recht auf Reparatur und die rechtliche Lage in Italien beleuchtet. Im Anschluss werden in einem Weltcafé die Themen der verschiedenen RepairCafés vertieft und gemeinsam an der Zukunft dieser Realität gearbeitet. Abgerundet wird der Vormittag mit einem gemeinsamen Mittagessen.
Am Nachmittag von 14.00 bis 17.00 Uhr findet im “Fablab unibz” dann ein öffentliches RepairCafé statt. Alle Interessierten sind eingeladen, mit ihren defekten Gegenständen und Kleidungsstücken vorbeikommen und diese gemeinsam mit den Expertinnen und Experten vor Ort zu reparieren. Eine Anmeldung dafür ist nicht erforderlich.
Anmeldung zu den Vorträgen am Vormittag und dem Mittagessen bis Samstag, 10. Oktober bei verena.dariz@oew.org oder unter 327 7057385. Die OEW hat die Trägerschaft der RepairCafés in Brixen und Bozen über und steht mit Informationen zur Gründung eines eigenen RepairCafés beratend zur Seite (Anfragen an info@oew.org).




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