Südtiroler Jugendredewettbewerb

Reden ist Silber, Jugend ist Gold

Donnerstag, 16. April 2026 | 12:34 Uhr

Von: luk

­Bozen – Am 14. und 15. April haben Jugendliche beim Jugendredewettbewerb im Hauptsitz der Volksbank ihr Redetalent und ihre schauspielerischen Fähigkeiten gezeigt. Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen der Mittelschulen sowie der Oberschulen und Berufsschulen aus ganz Südtirol traten vor eine fachkundige Jury und zeigten dabei ihr Talent, ihren Mut und ihr Engagement in den Kategorien Klassische Rede, Spontanrede und Sprache. Dabei gingen Anna Klara Perkmann, Sophia Pfitscher, Elena Plank, Maximilian Gasser und Felix Oberhollenzer als Siegerinnen und Sieger hervor.

“Wir brauchen junge Menschen, die für die Demokratie und ihre Rechte kämpfen und mit Argumenten überzeugen: Ihr seid die Hoffnung unserer Demokratie”, wandte sich Landesrat Philipp Achammer an die Jugendlichen. Der Redewettbewerb wird in Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bildungsdirektion, dem Landesamt für Jugendarbeit und dem Südtiroler Jugendring ausgetragen. Heuer haben sich besonders viele Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Realgymnasium und technologische Fachoberschule in Meran angemeldet. Unter den Mittelschulen waren vor allem die Mittelschule Latsch, die Mittelschule Terlan und die Mittelschule Sterzing stark vertreten.

In der Kategorie Klassische Rede wird ein Thema im Vorfeld selbst gewählt und vorbereitet. Aus den Reihen der Mittelschule ist dies Anna Klara Perkmann, Sebastian Selva und Marie Ladurner besonders gut gelungen, wobei Themen wie “Zu Gast am Berg: wie wir zu besseren Gästen werden”, “David Goggins – der Mann mit dem stärksten Mindset” und “Gleichberechtigung ist kein Privileg” angesprochen wurden. In der Wertungsklasse der Oberschule gingen zwei Siegerinnen mit gleichem Punktestand als beste Rednerinnen hervor, und zwar Sophia Pfitscher und Elena Plank, gefolgt von Melanie Prosch. Ihre reden trugen die Titel “Wenn Helfer zu Opfern werden”, “Die Elfenbeinprinzessin” und “Im Spiegel der Welt”.

Bei der Spontanrede wird das Thema erst vor Ort ausgelost, innerhalb von fünf Minuten Vorbereitungszeit muss eine Rede entstehen, die beinahe aus dem Stegreif in maximal vier Minuten präsentiert wird. Die Teilnehmenden sprachen über Religion und Weltanschauung, Gesellschaft und Inklusion, Jugend und Familie, Bildung und Arbeit sowie Politik und Demokratie. Maximilian Gasser, Marie Niederstätter und Noah Steiner überzeugten mit ihren Darbietungen.

In der Kategorie Sprache kreativ kann Sprache mit Schauspiel oder musikalischen Darbietungen kombiniert werden, mehrere Kandidatinnen und Kandidaten können gleichzeitig auftreten. Platz 1 ging dabei an Felix Oberhollenzer, den zweiten Platz belegte Gabriel Mirandola, gefolgt von Peter Kolhaupt.

Die Erstplatzierten der Kategorien vertreten Südtirol beim Finale des Österreichischen Bundes-Jugendredewettbewerbs Anfang Juni in Wien.

Der Südtiroler Jugendredewettbewerb wurde durch den Livestream, die Teilnahme von Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrpersonen aber auch Eltern, Verwandten und Freunden zum öffentlichen Event.

Bezirk: Bozen

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