Von: Sophia Molitor
Bozen – „Die Begeisterung für das Singen von heute ist die Grundlage für unsere Chorkultur von morgen!“ Mit diesen Worten brachte Simon Ebner, Referent für Kinder und Jugend im Südtiroler Chorverband, die Zielsetzung des Landeskinderchors und des Landesjuniorchors beim Konzert in Algund am vergangenen Sonntag auf den Punkt. Vor einem vollen Saal im Peter-Thalguter-Haus sangen die beiden Chöre, insgesamt rund 70 Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Land, Lieder aus den verschiedensten Stilrichtungen und Epochen: von afrikanischen Gospelgesängen über Abba-Lieder bis hin zu alpenländischen Volksliedern, in die das Publikum von den Kindern und Jugendlichen selbst eingeführt wurde.
In intensiven Probenphasen hatten sie gemeinsam mit ihren Chorleiterinnen Laura Stuffer, Sofie Pedevilla und Waltraud Pörnbacher die Lieder, zum Teil auch mit Solo-Auftritten und viel rhythmischem Körpereinsatz, erarbeitet. „Das Ziel, den Chorgesang von Kindern und Jugendlichen zu fördern, liegt uns als Chorverband besonders am Herzen. Doch nicht nur musikalisches Können stehen dabei im Mittelpunkt, sondern das Erleben von Gemeinschaft und die persönliche Weiterentwicklung“, sagte Ebner, der im Publikum auch die ehemalige Verbandschorleiterin Renate Unterthiner begrüßte, die vor drei Jahren gemeinsam mit Franziska Seiwald und Waltraud Pörnbacher die Initiative gestartet hatte.
Sein Dank galt auch den Schulen und Musikschulen, die die Initiative mittragen und natürlich den Kindern und Jugendlichen, die bereits beim Konzert am Samstag in Brixen bewiesen hatten, dass sie Spaß am Chorgesang haben und die Freude am Singen dem Publikum weitergeben.




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