Von: luk
Dietenheim – Von schlagtechnischen Grundlagen bis hin zur Weiterbildung erfahrener Chorleitung: Das traditionelle Chorleiterseminar des Südtiroler Chorverbandes und des VKM ist ein wichtiger Bestandteil im Angebot der Chorleiterausbildung. Heuer nahmen 22 Chorleiter und Chorleiterinnen und solche, die es werden wollten, an der Schulung vom 15. Bis 19. Juli in Dietenheim teil.
Die Obleute der zwei Verbände Erich Deltedesco und Heinrich Walder durften sich bei der Eröffnung der Schulung über das ungebrochen rege Interesse an der Chorleiterausbildung freuen. Neben dem gemeinsamen Singen im Plenum arbeiteten die Teilnehmer*innen in einem der drei Seminare. Im Grundkurs lernten sie bei Gerrit Stadlbauer, Chorleiter am Dom zu Salzburg, das grundlegende Handwerk: “Spielerisch und ohne Druck möchte ich die angehenden Chorleiter zur eigenen Authentizität, zur Entwicklung der eigenen Dirigierbewegung, mit der man sich wohl fühlt, und zur Klarheit im musikalischen Tun hinführen.”
Im Basisseminar übte die Chorleiterin Sara Glanzer aus Wien mit den Chorleitern und Chorleiterinnen, die bereits über ein grundlegendes dirigentisches Handwerk verfügen, wichtige chorleiterische Kompetenzen, etwa die Vorbereitung auf die Chorprobe, Probeneinstiegsvarianten oder das auswendige Einstudieren ohne Noten. Schulungsleiter Markus Obereder, Dozent am Mozarteum, leitete das Aufbauseminar, wo erfahrene Chorleiter in stilistisch unterschiedliche Chorwerke vertieften und mit dem Plenum des Kurses adäquat erarbeiteten.
Für die Stimmbildung waren Adele Vikoler und Katharina Spögler zuständig. Der Kirchenchor von St. Georgen hatte sich als Übungschor zur Verfügung gestellt, in der Kirche von St Georgen umrahmten die Schulungsteilnehmer dann auch zum Abschluss die Hl. Messe, bei der auch VKM-Kirchenmusikreferent Dominik Bernhard und SCV-Bezirksobmann Albin Pramstaller dabei waren.




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