Von: Matthias Knapp
Meran – 50 Jahre Wirtschaftsbildung in Meran: Bildungslandesrat Philipp Achammer und der Meraner Stadtrat Stefan Frötscher nahmen gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der Schulgemeinschaft am Abend des 23. Oktober am Festakt teil. “Gute Bildung beginnt damit, junge Menschen mit ihren Stärken zu sehen und ihnen etwas zuzutrauen. Nach 50 Jahren Schulgeschichte verfolgt die WFO Meran diesen Anspruch mit dem modularen Unterricht konsequent weiter: Er eröffnet den Schülerinnen und Schülern mehr Gestaltungsspielraum und überträgt ihnen Verantwortung für das eigene Lernen”, betonte Bildungslandesrat Achammer.
Schulgeschichte wird auf der Bühne lebendig
Direktor Matthias Ratering eröffnete den Festakt in der Aula Magna. Ein Jubiläumsvideo und ein eigens einstudiertes Theaterstück ließen Stationen der Schulgeschichte lebendig werden. Bei einer Podiumsdiskussion erinnerten aktuelle und ehemalige Mitglieder der Schulgemeinschaft an prägende Entwicklungen. Im gesamten Schulgebäude kamen ehemalige Klassen wieder zusammen.
Lehrpersonen, Verwaltungsmitarbeitende sowie Schülerinnen und Schüler hatten die Feier gemeinsam vorbereitet. “Das Jubiläum ist nicht nur ein Anlass zum Zurückblicken. Es erinnert uns daran, dass gute Schule immer dort entsteht, wo Wissen, Mut, Vertrauen und vor allem Menschlichkeit zusammenkommen”, erklärte Direktor Ratering.
Von der Außenstelle zur heutigen WFO
Die Geschichte der Schule begann 1975 mit einer ersten Klasse der Handelsoberschule (HOB) Bozen am Meraner Brunnenplatz. 1977 übersiedelte die Außenstelle an den Rennweg. 2011 wurden die HOB und die Lehranstalt für Wirtschaft und Tourismus (LeWiT) zur heutigen WFO “Franz Kafka” Meran zusammengeführt.
Derzeit besuchen 471 Schülerinnen und Schüler die WFO, an der 72 Lehrpersonen unterrichten. Zum Profil der Schule gehören die Übungsfirma, Entrepreneurship-Erziehung und -Zertifizierung und internationale Erasmus+-Projekte. In diesem Schuljahr führte die WFO zudem den modularen Unterricht ein.
Eine gedruckte Jubiläumsfestschrift zeichnet die Entwicklung der Schule nach. Weitere Beiträge und Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten sind auch in einer digitalen Artikelreihe auf der Website der Schule abrufbar.




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