Schwarzenegger hatte Franz Klammer und Johan Eliasch im Schlepptau

“Arnie” bringt “Kitz-Society-Stein” ins Rollen

Donnerstag, 22. Januar 2026 | 20:51 Uhr

Von: apa

Arnold Schwarzenegger hat Donnerstagabend im “Stanglwirt” in Going den Kitz-Society-Trubel gehörig eingeläutet. Der “Terminator” nahm bei seinem “Klima-Charity-Dinner” als Stein des Society-Anstoßes jedenfalls – wie gewohnt – ein ausgiebiges Bad im Blitzlichtgewitter am Red Carpet. Ihm gleich taten es zahlreiche Stars und Sternchen, die sich überaus posierfreudig zeigten.

Schwarzenegger war bereits am Mittwoch vor seinem “Blitzlichtbad” aus seiner Heimat Los Angeles angereist und alsbald in seinem erklärten Lieblingshotel, dem “Stanglwirt”, “abgestiegen”. Am Donnerstag marschierte er schließlich mit Grinsen in Breitformat über den Roten Teppich in Richtung Reithalle, wo das Dinner im Anschluss über die Bühne ging. Adjustiert war er zu diesem Zweck recht leger: mit dezent trachtigem Janker, hellblauem Hemd sowie Jeans.

Im Zuge dieses “Marsches” wurde auch die im Vorfeld kursierende Frage, ob “Arnie” mit seinem jüngsten Sohn Christopher anreisen und ob dieser womöglich gar den Roten Teppich mit seinem Vater abschreiten würde, ebenfalls eindeutig geklärt. Christopher blieb nämlich zumindest dem Red Carpet, der für manche die Welt bedeutet, fern. Auch Schwarzenegger-Freundin Heather Milligan ließ die Auktion sausen. Stattdessen hatte die “Steirische Eiche” unter anderem Skilegende Franz Klammer, FIS-Präsident Johan Eliasch oder den italienischen Skirennläufer Dominik Paris im Schlepptau.

Dinner für das Klima dürfte Millionen einspielen

Im Mittelpunkt der heurigen “Klima-Veranstaltung” – bereits die fünfte – stand neben dem Hollywoodstar selbst und dessen unmittelbarer Gefolgschaft aber neuerlich das Klima und der damit verbundene Umweltschutz. Die Erlöse der Auktion, die im Rahmen des Dinners über die Bühne geht, kommen seiner hauseigenen “Climate Initiative” zugute. Diese wird auch in diesem Jahr im Juni den “Austria World Summit” in Wien ausrichten. Unterstützt werden internationale Klimaprojekte. 2025 war dabei eine beachtliche Summe zustande gekommen: 1,55 Millionen Euro wurden in die Klima-Taschen gespült. Einer der Bestseller im Vorjahr war eine Luxusuhr der Marke Audemars Piguet aus dem Privatbesitz von “Arnie”. Diese wechselte um wohlfeile 170.000 Euro den Besitzer.

Fitness-Training mit “Arnie” oder Luxusuhr unter dem Hammer

Eine Luxusuhr derselben Marke stand auch heuer wieder zum Erwerb für spendierfreudige Dinner-Besucher zum Erwerb. Gebote dafür starten bei 60.000 Euro. Weiters zu haben: ein ganz persönliches Fitness-Training mit dem ehemaligen Gouverneur von Kalifornien. Erwartet werden Gebote ab 40.000 Euro. Darüber hinaus steht beispielsweise Pop-Art auf dem Auktionsprogramm, wie etwa das Bild “Einstein Special Pop” von Michel Friess. Interessierte mussten jedoch mindestens 12.000 dafür hinlegen.

Darüber hinaus theoretisch zu haben, zumal beim Vorhandensein einer etwas dickeren Brieftasche: ein Wohnzimmerkonzert der Band “The BossHoss”, bei dem sich ab 25.000 Euro mitsteigern lässt. Wer mehr auf Kunst denn auf Musik setzen möchte, kann wiederum ein Kunstwerk von Alexander Höller erwerben. Ab 32.000 Euro kann man dabei sein.

Zahlreiche Promis folgten dem lauten Ruf des Charity-Dinners

Der Red Carpet litt im Vorfeld der Auktion, die wie immer unter Ausschluss der medialen Öffentlichkeit stattfand, ganz und gar nicht unter Promi-Mangel. Sehen ließen sich beispielsweise “Arnie”-Buddy, Ex-Bodybuilder und Schauspieler Ralf Moeller, Model und Schauspielerin Alena Gerber, das Musikduo The BossHoss, Schauspieler oder “Bergdoktor”-Star Mark Keller oder auch “Anton aus Tirol” DJ Ötzi, der allerdings bereits vor Eröffnung des offiziellen Schaulaufens ausgiebig vor Journalisten am Red Carpet posiert hatte.

Traditioneller Empfang des Landes Tirols

Zeitgleich zum großen Promi-Klima-Auflauf im “Stanglwirt” belegte auch die Tiroler Politik, dass sie dem Feiern nicht abgeneigt und ihr das “Showbusiness” nicht ganz fremd ist. In der “Goldenen Gams” in Kitzbühel lud das Land zum traditionellen “Kitzbühel Empfang”, bei dem auch Schützen und Blasmusik nicht fehlen durften. Nach dem damit fest verbundenen, unverzichtbaren “Landesüblichen Empfang” vor dem Hotel ging man schließlich im Anschluss in einer gemeinsamen Kraftanstrengung mit dem Kitzbüheler Skiclub und dem ÖSV die offizielle Eröffnung der 86. Hahnenkammrennen an. Bei den Feierlichkeiten anwesend: Die gesamte Landesregierung mit der Ausnahme von Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP), Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP), Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP), ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober oder die 93-jährige Kitzbüheler Skilegende Ernst Hinterseer.

Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) skizzierte vor ebenjenem Publikum in seiner Rede im proppenvollen Saal der “Goldenen Gams” unter anderem das Wesen der Hahnenkammrennen. Diese stünden für “Ehrgeiz, Mut, Zusammenhalt und Gastfreundschaft” und damit dafür “was Tirol auszeichnet”. Außerdem hob Mattle die wirtschaftliche Bedeutung der Rennen hervor: “Die Gesamteinnahmen werden allein im Raum Kitzbühel auf fast 50 Millionen Euro geschätzt, was 600 Vollzeitarbeitsplätze sichert. Die Wertschöpfung ist enorm und damit ein Garant für den Wohlstand in unserem Land.”

“Kitz-Legends-Night” ging der “Klima-Auktion” voraus

Der Society-Party-Reigen hatte eigentlich bereits am Mittwoch seinen Anfang genommen. Im Hotel “Grand Tirolia Kitzbühel” wurde bei der “Kitz Legends Night” der sogenannte “Inspiration Award” vergeben, der heuer an den amerikanischen Ex-Skistar Bode Miller ging. Auch dort ließen sich einige Promis blicken. Da wären etwa gewesen: Skilegende Franz Klammer, Musiker und Society-Löwe DJ Ötzi oder der ehemalige deutsche Fußballtorhüter Roman Weidenfeller.

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