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Das 22. Zurich Film Festival zeichnet die Schauspielerin Julianne Moore für ihr Lebenswerk und ihre Leistung im Film “The Debut” von Jesse Eisenberg aus. Den entsprechenden Golden Icon Award werden sie und Eisenberg persönlich entgegennehmen.
Julianne Moore sei eine “herausragende Charakterdarstellerin des amerikanischen Kinos”, schrieb das Zurich Film Festival (ZFF) am Mittwoch in einer Mitteilung. In “The Debut” (Österreich-Start im Jänner) stellt sie eine Frau dar, die ihren Traum, Schauspielerin zu werden, in die Tat umsetzt. Es sei “Julianne Moores Liebeserklärung an ihren eigenen Beruf und somit der perfekte Film”, ihr mit der Auszeichnung danke zu sagen, lässt sich der CEO des ZFF, Christian Jungen, zitieren.
Von der Hausfrau zur Schauspielerin
In “The Debut” verwandelt sich Mona Friedman (Julianne Moore) von einer schüchternen Hausfrau in eine Schauspielerin, die auf persönliche Erinnerungen und Gefühle zurückgreift, um eine Figur darzustellen. Dabei hat sie in einer Musical-Produktion nur eine kleine Nebenrolle, doch sie verteidigt die künstlerische Integrität letztlich gegen den herrschsüchtigen Regisseur. “The Debut” ist der dritte Film von Jesse Eisenberg. Bereits in seinem Debüt “When You Finish Saving The World” (2022) hat er mit Julianne Moore zusammengearbeitet.
Moore hat während ihrer 30-jährigen Karriere mit Regisseuren, wie Robert Altman, den Coen-Brüdern oder Todd Haynes zusammengearbeitet, in Filmen wie “Short Cuts”, “The Big Lebowski” oder “Safe, Far From Heaven”. Sie wurde mit dem Oscar, dem Emmy und dem Bafta ausgzeichnet – und sie ist die erste amerikanische Schauspielerin, die an den grossen europäischen Festivals in Cannes, Berlin und Venedig die jeweils höchsten Darstellerpreise bekommen hat.
Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern des Golden Icon Award am ZFF zählen Kate Winslet, Sylvester Stallone oder Sharon Stone. Die 22. Ausgabe des ZFF findet vom 24. September bis 4. Oktober statt.




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