Cate Blanchett ist eine der Preisträgerinnen des Praemium Imperiale

Kulturpreis Praemium Imperiale für Cate Blanchett

Dienstag, 08. September 2026 | 11:34 Uhr

Von: importer

Schauspielerin Cate Blanchett (57) wird mit dem hoch dotierten Kulturpreis Praemium Imperiale geehrt. Ausgezeichnet werden in diesem Jahr auch Architekt Daniel Libeskind, Dirigent Herbert Blomstedt, US-Künstlerin Jenny Holzer sowie der britische Bildhauer Andy Goldsworthy, wie die Organisatoren bekanntgaben. Der Praemium Imperiale wird jährlich von der Japan Art Association verliehen. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 15 Millionen Yen (83.000 Euro) dotiert.

Die australische Schauspielerin Blanchett (“Carol”, “Aviator”) hat bereits zwei Oscars gewonnen und steht derzeit mit ihrer deutschen Kollegin Nina Hoss (51) in London auf der Theaterbühne. Die beiden haben gemeinsam auch den Film “Tár” über die Dirigentin eines Spitzenorchesters gedreht.

Einer der dienstältesten Dirigenten

Der Schwede Blomstedt (99) gilt als einer der dienstältesten Dirigenten der Welt. Er werde für die Tiefe und Ausgewogenheit seiner Interpretationen verehrt, hieß es in der Würdigung. Bis 2005 war er Gewandhauskapellmeister in Leipzig, früher leitete er die Staatskapelle Dresden.

Der New Yorker Architekt Libeskind (80) ist für seine ungewöhnlichen Bauten bekannt, darunter das Jüdische Museum in Berlin. Das Gebäude mit seiner gezackten Form und den dunklen Betonschächten ließ das Museum in der Form überhaupt erst entstehen und verhalf dem Architekten zum Durchbruch.

Führende Vertreterin der Written Art

US-Künstlerin Holzer (76) sei mit ihren Text- und Lichtinstallationen eine führende Vertreterin der Written Art, hieß es in der Mitteilung. In eindringlichen Sätzen etwa auf LED-Bändern, Plakaten, Fassaden schaffe sie mit ihrer politischen Textkunst direkte Konfrontationen im Alltag der Menschen.

Der Künstler Goldsworthy (70) gehöre zu den “international bedeutendsten und ikonischsten Bildhauern unserer Zeit”, würdigte ihn die Japan Art Association. Bekannt sei er für dauerhafte Landschaftsprojekte ebenso wie für vergängliche Werke, die er bewusst der Veränderung durch die Natur überlasse.

Die Auszeichnungen werden in Tokio verliehen. Sie werden seit 1989 auf Anregung des japanischen Kaiserhauses in Andenken an Prinz Takamatsu (1905-1987) vergeben.

(SERVICE – Internet: https://www.praemiumimperiale.org/ )

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