Von: Lukas Unterkofler
Bozen – Die hohen Treibstoffpreise ändern am Fahrverhalten vieler Menschen offenbar wenig. Bei der Spontanbefragung von Südtirol News gaben 52 Prozent an, dass sie ihr Fahrverhalten kaum verändert hätten. 48 Prozent fahren dagegen bewusster oder steigen auf Alternativen um. An der Abstimmung nahmen über 3.000 Personen teil.
Das Ergebnis zeigt also ein geteiltes Bild: Während knapp die Hälfte versucht, auf die gestiegenen Kosten zu reagieren, bleibt für etwas mehr als die Hälfte offenbar alles weitgehend beim Alten. Gerade für Pendler und Menschen, die beruflich oder privat auf das Auto angewiesen sind, ist ein Verzicht häufig auch schwierig.
Auch im Kommentarbereich stieß das Thema auf großes Interesse. Viele schilderten ihre Situation. So auch @immun888. Er schreibt: “Wir (meine Familie) fahren viel mehr mit dem 500 (Elektro) als mit meinem Familienauto (Benziner). Wir sitzen zwar ziemlich eng drin, aber dafür günstiger (fast gratis, da ich in der Firma laden kann, privat auch) unterwegs.”
@Korl verweist hingegen auf Probleme beim öffentlichen Nahverkehr: “Wos soll sich ändern, wenn die Öffis net funktionieren?”
@Mr. Hebi meint: “Aus meiner Beobachtung heraus, sehe ich schon weniger Leute rasen und auch mehr Radfahrer:innen in der Stadt. Auch wenn sich die Straßen immer noch mit Autos und eine Person drin füllen, scheinen einige schon Sparmaßnahmen anzuwenden.”
Und bei @kurti29 scheint Geld nicht das Problem zu sein: “Hoffentlich steig dor Benzinpreis auf 6€/L nor bin i aloan afn Weg und konn a mol richtig Gas geben.”




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